Zum Auftakt erstmal einer langen Autofahrt vom Südharz in die Lausitz, Marko holte mich früh ab. Zusammen wollten wir unsere Form für Heavy24 in Chemnitz testen, wo wir dann im 8er Mix Team starten. Marko war zwar etwas angeschlagen, aber alles noch im grünen Bereich. Endlich angekommen sahen wir fast ausschließlich nur Rennräder, das war neben Läufern und Skatern auch die Hauptveranstaltung auf dem Dekra Testgelände hier. Asphalt soweit das Auge reicht, und Kurven mit ordentlich Schräglage. Doch halt, eingeschlossen zwischen der Rennstrecke verlief ein kleines Waldstück in das ein paar Rasenmäher eine Spur geschnitten hatten. Ein Off Road Testgelände war für uns reserviert, mit Hügeln, Sand Abschnitten und Buckelpisten gespickt. Auch ein paar Schlammgruben waren dabei, obwohl hier alles sehr trocken war (zum Anfang jedenfalls).

 Am Start leider nur 7 Teams, darunter 2 Mix. Doch die Konkurrenz war deutlich besser als erwartet… Ein Zelt mit Verpflegung stand im Zielbereich für die Fahrer bereit, die sich nach einer Runde ausruhten und auf ihren Teampartner warteten. 5,2 Km mit nur wenigen Höhenmetern, 2 kleine Anstiege und der Rest eben wie ich sage „Pfeiltasten-Rennen" (von einer Tastatur abgeleitet) Links, Rechts, Hoch und Runter und alles wild durcheinander. Vor dem Start noch schnell mal die Runde abfahren, gut so. Als wir den Sand gesehen hatten und teilweise vom Rad taumelten, weil es einfach nicht vorwärts ging, fuhren wir schnell zurück zum Auto um den Luftdruck der Reifen herunter zu nehmen. Ich fuhr dann mit etwa 1,5 Bar jedes Mal ohne Absteigen durch die Sandgrube ;)

Vom Start weg konnte ich vorne fahren, doch dicht gefolgt von einem Fahrer im Scott Dress. In der Sandgrube konnte ich Abstand gewinnen und übergab mit 20 Sekunden Vorsprung an Marko. Dieser konnte gegen den 2ten Fahrer die Zeit halten und ich erhöhte wieder. Dadurch hatten wir nach 2h etwa 2,5 Minuten Vorsprung. Der Spaßfaktor stieg, die Ideallinie wurde sicherer von Runde zu Runde. Nach 3h fing es plötzlich aus heiterem Himmel heraus an zu gewittern. Marko kam in einen heftigen Hagelsturm und ich musste noch eine Runde darum zittern, nicht auf offenem Feld (bevor das Waldstück begann war flache Ebene…) vom Blitz gegrillt zu werden. Das Zelt wurde festgehalten und nach 10 Minuten war zum Glück alles vorbei. Platz 2 & 3 kamen näher, da wir durch den Vorsprung die Sache etwas ruhiger angingen, dann jedoch wieder aufs Tempo drückten.

Kurz vor Ablauf der Zeit fuhr Marko die letzte Runde, nur eine derbe Panne hätte uns noch stoppen können, mit knapp 4 Minuten auf Platz 2 konnten wir dennoch gewinnen, Platz 3 knapp hinter den 2ten. Das Wetter hielt und die Siegerehrung mit Pokalen und Urkunden war auch vom feinsten. Entspannt haben wir uns dann noch um das leibliche Wohl gesorgt, bis es auf die Fahrt nach Hause ging. Bis zum Chemnitz 24h Rennen,

mit sportlichen Grüßen, Tobi

Ergebnisse: http://www.lausitz-timing.de/2016/pdf/lm_16_ergebnis_mtb_4h_gesamt.pdf

 Und hier schon mal ein Ausblik auf 2017

   

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