Meinem Ziel, den HalbMarahton mal wieder unter 2 Stunden zu laufen, bin ich bereits am Samstagabend wieder ein Stück näher gekommen. Denn einmal im Jahr erwacht die ewige Baustelle BER zum Leben, nämlich dann, wenn der Startschuss zum Airport Night Run gegeben wird. In diesem Jahr gesellten sich allerdings auch noch ein 10-km-Lauf, eine 4x4-km-Staffel und ein 15-km-Skating dazu - bei Letzterem wurde in der Damenkonkurrenz eine gewisse Sabine Pechstein (Schwester von Claudia) übrigens Zweite. Aber zurück zum Hauptlauf über die HM-Distanz: Dunkle Wolken schoben sich da zunächst über dem Himmel zusammen, es blieb aber trocken - worüber sich auch die lieben und zahlreichen Helfer und Live-Bands auf dem weiten Flughaben-Rund freuten. Den Weg wiesen mit Einbruch der Dunkelheit wieder hauptsächlich die Positionslichter im Asphalt, ganz so als wenn es schon ein richtiger Flughafen wäre. Ein schwarzer SUV rast über die Startbahn und die Läufergemeinde lacht. Und unter den Piers am Terminal singt Peter Maffay via Lautsprecher "Über sieben Brücken musst Du gehn"... das ist ein ziemlicher Blödsinn, denn tatsächlich handelte es sich um 16 Fluggastbrücken UNTER denen die

Läufer hindurchliefen (und nicht DARÜBER ;-). Wenn man Richtung Norden schaute war man ein bisschen verwirrt, da dort tatsächlich Flugzeuge von Easyjet, Ryanair & Co. starteten und landeten - auf der Südstartbahn von Schönefeld-Alt. In dieser einzigartigen Atmoshäre absolvierte ich die 21,0975 km dieses Mal in exakt 2:02:43, und war damit gut 3 min. schneller als eine knappe Woche zuvor. Und schon stellt sich ein Hochgefühl ein, dem Ja-Nein-Könntesein-Flughafen einen Sinn zu geben - einmal im Jahr und auch schon 2018 ist der Airport Night Run fest im Laufkalender eingeplant (dann schon zum 12. Mal), als ob es jedes Jahr so weitergehen könnte. Macht Spaß dort zu laufen, weil der Asphalt so schön weich ist und es definitiv keine Steigungen gibt - beides also auch mit vorteilhaften Auswirkungen auf die Laufzeit. Vielleicht ist DAS auch eine tolle Marketing-Idee für den BER: der schnellste Flughafen der Welt, schneller als Chicago, London oder Tokio. Wen würde es da interessieren, das dort keine Flugzeuge fliegen?

Grüße an alle ---- Thomas

   

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