Rennberichte
Das Finale! Wirklich- diese Frage wurde oft gestellte!!!

Ingo, Marko und der Ronald wollten auf alle Fälle nochmals dabei sein. Die Anreise hält sich in grenzen alles in Ordnung. Marko startete auf der Mitteldistanz Ingo und Ronald entschieden sich für die Kurzstrecke. Die Strecken werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestartet. Und auf Grund des Bergzeitfahrens am Vorabend nochmals gestaffelt. Das ist sicher gut gemeint aber die Fahrer die Samstag noch Arbeiten müssen sind da klar im Nachteil.
Schön auch mal wieder alte Freunde getroffen zu haben das ist ja auch so ein bisschen das Salz in der Suppe.
Ich war einige Jahre nicht am Start in Biesenrode und kannte die Streckenführung daher nicht das war aber kein Problem ich wollte nur dabei sein. Ich wollte diese herrliche Strecke nochmals genießen. Marko wollte auf der Mittelstrecke angreifen aber die Gruppe mit der Bonuszeit war saustark so das er einfach nicht aufschließen konnte. Mit mit Platz 9 in der Gesamtwertung war er dann aber Zufrieden. Ingo konnte sich auf der Kurzstrecke gut in Szene setzen belegten den 12 Platz in der Ak Wertung und war damit super Zufrieden.
Ich wollte ja nur ins Ziel kommen genau das habe ich geschafft und damit ist alles in Ordnung.

Fazit: Wie in all den Jahren wenn ich am Start war alles TipTop durchorganisiert. Und da gibt es ja noch die Gerüchte es geht weiter. Hoffen wir auf ein Gutes ENDE!!!

Beste Grüße an alle
Ronald Schmidt
Schon am Donnerstag Abend ging es in Richtung Garmisch, die Erlebnisse des Vorjahres, wo aus geplanten 6,5 h Fahrzeit in Folge von Staus fast 10 wurden und ich dann leicht gehetzt am Start stand, weil für Einchecken, Abendessen, Klamotten bereit legen usw nur wenig Zeit war, wollte ich nicht wieder haben. Dieses Mal war es besser, kleines Motel direkt an der Autobahn mit Ankunft am späten Vormittag war viel entspannter und nur 35 Euro teurer.

In den Tagen davor hatte sich die Nachrichtenlage zur Strecke fast täglich verschlechtert. Es war klar, es liegt viel, viel mehr Schnee oben als im Vorjahr, Ende Mai hatte es nochmals eine große Menge Schnee gegeben, der nicht abgetaut war. Auch die Wetterlage am Renntag hatte sich fast täglich verschlechtert, am Vortag war von Gewittern am Nachmittag mit Hagelgefahr die Rede, es ist nun mal ein echtes Outdoor Event. Wegen des Schnees hatten sie Änderungen am Kurs vorgenommen, die mir -rückblickend betrachtet- entgegen kamen. Ab dem VP Hochalm auf 1700 m ging es nicht den breiten Weg hoch zum Osterfelder Kopf auf rund 2000 m und danach auf engen Trails, teilweise mit Stahlseilsicherung, wieder runter, sondern umgekehrt. Ich bin kein begnadeter Bergabläufer, sondern technisch limitiert, während mich technisch schwere und steile Strecken bergauf nicht stören. Auch beim Jungfrau Marathon habe ich beim Schlussanstieg ab dem Skilift bergauf viele Plätze gut gemacht. 

Die Unwetterwarnung hatte zur Folge, dass sie die 3 Langstrecken (62, 88 und 100) zusammen legten und auf 62 km verkürzten. Sie wollten vermeiden, dass irgendwer nur mit Stirnlampe als Beleuchtung auf 2000 m Höhe im Gewitter durch die Nacht irrt und "Blitze zum Anfassen" erlebt. Rückblickend betrachtet war die Vorsorge unbegründet, die Gewitter blieben aus, so ab 14-15 Uhr kam eine "trockene" Kaltfront, die die Luft abkühlte und die Luftfeuchtigkeit reduzierte. Es regnete dann zwar in der Nacht, aber ohne Gewitter. Die Zusammenlegung der drei Strecken plus Gewitterwarnung war für mich aber dann das letzte noch fehlende Argument, es bei den 39 km als Strecke zu belassen, auch dies retroperspektivisch eine richtige Entscheidung, die 23 km plus 1000 Höhenmeter mehr wären zu viel gewesen an diesem Tag.

Um Mensch und Material für den kommenden Urlaub zu testen und den Feiertag samt Brückentag sinnvoll zu nutzen entschied ich mich kurzfristig zu einer viertägigen Radtour. Der Wetterbericht ließ hier bereits durchblicken, dass die Tour sehr abwechslungsreich werden würde. So bot sich die Möglichkeit gleich unterschiedliche Kleidungskombinationen zu testen.

Stage 1 Lübeck – Groß Rheide – 120km

Der erste Tag startete morgens um 8 Uhr auf dem Rad bei zunächst 10°C und trocken, kurze Zeit später setzte der versprochene Regen ein und ließ bis zum Tagesziel kaum nach. Die Strecke führte mich durch das Landesinnere von Schleswig-Holstein. In Rendsburg musste ich den Nordostsee-Kanal überqueren und entschied mich erstmals den Tunnel zu nehmen. Am Eingangshaus angekommen wurde ich sehr überrascht, so führte eine Rolltreppe 28hm in die Tiefe, damals die längste Rolltreppe Europas, mit dem Rad in der Hand ist das ganz schön tief. 

Während der restlichen Tour setzte ich mich intensiv mit der Frage, warum ich das Rad vor drei Tagen geputzt habe, auseinander, fand jedoch keine passende Antwort. In Groß Rheide bei einem Radsportfreund angekommen wurde ich herzlich empfangen und gemeinsam ließen wir den Tag ausklingen und füllten die Kalorien auf.