Rennberichte

Heute ging es nach Zwenkau um bei dem Rundstreckenrennen 24 Runden = 40,8 km an den Start zu gehen.

In diesem Jahr konnte ich endlich mal wieder beim Heimrennen an den Start gehen. Ich war zuvor mal wieder zwei Wochen krank und konnte nicht trainieren, nahm dies aber nicht als Ausrede und entschied mich trotzdem an den Start zu gehen und nahm es als Trainingsrennen mit.

Ich entschied mich für die 33 Kilometer Distanz mit 615 Höhenmetern. Nach kurzem Warm fahren mit den Jungs merkte ich schnell das da noch nicht viel geht, war aber nicht desto trotz guter Dinger. Pünktlich um 10 Uhr gab Axel das Zeichen für den Startschuss in der neuen Arena in Schierke.

Es ging einen kurzen Anstieg in den Kurpark hinauf, weiter auf die Straße hoch Richtung Wald. Der erste Anstieg zog sich irgendwie wie Gummi und man musste erstmal in den Tritt kommen. Nach einer kurzen Abfahrt wo man sich kurz erholen konnte ging es gleich in den ersten Stonetrail rein wo man sich auch erstmal eine gute Spur suchen musste. In der ersten Runde hatte ich dort gleich erstmal kurzen Bodenkontakt. Nach der Streckenteilung ging es den schönen Plattenweg hoch wo man ordentlich Energie rein drücken konnte. Rechts rum in das Sahnstück der Strecke ein Trail gespickt mit ein paar Wurzeln und einer flowigen Abfahrt in den Übergang einer Schotterpassage, konnte man wieder Zeit gut machen. Nach dieser Abfahrt hatte ich in der letzten Runde leider in der rechten Wade einen Krampf das ich erstmal nicht treten konnte und wieder Zeit verlor. Auf dem Rückweg zur Arena hab ich aber noch mal die restlichen Kräfte mobilisiert und die Zähne zusammen gebissen.

Am Ende erreichte ich zufrieden und völlig durchnässt bei 14 Grad die Ziellinie und erfreute mich über Platz.2 in der Damengesamtwertung, mit nur 1,5 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieg und dieses mal ohne Kettenklemmer.

Ich fand das neue Teilstück ohne den Treppenlauf im Kurpark und durch die neue Arena sehr angenehm und von mir es kann es so beibehalten werden und die technischen Probleme bei der Zeitnahme können bei anderen Veranstaltungen auch vorkommen.

Ich komme gerne wieder :)

eure Anni

Eine gute Lauffreundin, die selbst im Triathlon aktiv ist, hatte mich in den letzten Wochen erfolgreich “bearbeitet”, im jugendlichen Alter von 53 Jahren den ersten Triathlon meines Lebens zu versuchen.

Bedingt durch einen Bänder(an)riss im Juni hatte ich den Juli mal wieder eine vierstellige km Zahl auf dem Rad, da ich auf Empfehlung des Docs sehr wenig lief, aber sehr viel mit dem Rennrad trainierte. Ab Anfang August kam dann auch noch Schwimmtraining dazu, bei dem heißen Wetter eher eine Freude als eine Last. Kraulen kann ich zwar (noch) nicht und ein schneller Schwimmer war ich noch nie, aber auch mit Brustschwimmen kann man mittlere Strecken überbrücken und den Rest kann ich ja.

Nachdem ich mehrfach die geforderte Schwimmstrecke im Training absolviert hatte, fiel dann die Entscheidung: jo, dass machen wir!