Gettingtough – The Race: schlimmer geht immer!

Relativ kurzfristig hatte ich mich entschieden, am Jahresende nochmal ein Highlight zu setzen und an dem Hindernislauf „Gettingtough – The Race“ teilzunehmen, nach der Eigenwerbung des Veranstalters „Deutschlands härtestes Hindernisrennen“. Sowohl ein befreundeter Kollege aus dem Büro als auch Teamkollege hatten mir die Sache schmackhaft gemacht, das wäre was für mich.

Die reine Laufstrecke betrug 22 km  mit rund 1.000 Höhenmetern – ganz nett, aber für mich kein Drama angesichts des Umstandes, dass ich dieses Jahr Rennsteiglauf, Schneekopflauf, Kernberglauf und Rennsteigherbstlauf, alles bergige Trailläufe mit Streckenlängen von 20 bis 43 km, erfolgreich abgeschlossen habe. Nein, heikel machten die Hindernisse die Geschichte sowie die zu erwartenden äußeren Umstände Anfang Dezember in Rudolstadt, Kälte, Nässe, möglicherweise auch Schnee und Eis. Die heftigen Trailervideos der Vorjahresveranstaltung sowie die martialische, fast paramilitärische Beschreibung der Hindernisse sollten zwar ersichtlich Furcht einflößen, aber Papier und Internetseiten sind geduldig; irgendwie werde ich da schon durch kommen. Ich habe die Anforderungen vielleicht ein wenig unterschätzt – und das war vermutlich auch gut so, ansonsten hätte ich mich nicht angemeldet.

Der Sprint ins Saisonende

Durch Zufall erfuhr ich von   der als Laufveranstalltung getarnten MTB Strecke in Udersleben/ Kyffhäuser. 17 Km a 300 Hm sowie gute Streckenkenntnis sollten mir einen Sieg im letzten Rennen ermöglichen. Doch die intensive Vorbereitung wurde schnell unbedeutend als ich am Renntag Patrick Wolf unverhofft zur Anmeldung schlendern sah. Die Chance bestand nur noch darin, dass er vielleicht einen schlechten Tag erwischt hatte. Auf gings: Wir hatten uns schon darauf verständigt möglichst früh gemeinsam von allen anderen wegzukommen (kurz gesagt die Strecke ging hoch Richtung Kyff. Denkmal und runter wieder zurück). Den Uphil drückten wir auch recht schnell mit 25-28 Kmh hoch (bei Gegenwind wohlgemerkt) und so verschwanden die Verfolger bald aus unserem Rücken. Kurz vor dem Gipfel und Wendepunkt drückte Patrick etwas mehr als ich Sprint-Lusche und so gewann auch er an Abstand. Jetzt hieß es nur noch bergab mit Rückenwind und für mich Leichtgewicht begann der weitaus größere Kraftakt. Zum Schluss wurde die Strecke sehr rutschig und der zähe Boden bremste extrem. Entlich unten kamen nur noch 200m Straße und das Einbiegen in den Sportplatz. 57 Sekunden nach dem neue Streckenrekordler. Auf Platz 3 & 4 hatte ich die selbe Zeit Vorsprung, also alles noch im akzeptablen Bereich. Jetzt heißt es fit durch den Winter kommen und 2014 mit vollem Einsatz wieder angreifen! Wenn alles klappt ist sogar eine Unterstützung für die hohen Startgelder in Aussicht.

Bis dahin Kette rechts und mit sportlichen Grüßen euer Tobias

R.A.T.S. 2013... spaßiger Sonntag... Happy Monday am 3.11.13 war es wieder soweit, wie auch im Vorjahr folgten wir der Einladung der Gerbrüder Vaupel und Freunden nach Gerbstedt zum Race around the Schieferhalde (R.A.T.S.) Wie auch 2012 war die Veranstaltung nicht nur gut besucht sondern auch von vielen netten Menschen bestens organisiert, entspannt und gastfreundlich. Nach einer 25 km langen gemeinsamen Einführungsrunde, ging es in Runde zwei ans Eingemachte, auf der ich aus persönlichen Gründen um ein Haar fast den Start verpasst hätte( Danke an dieser Stelle an den ADAC...) doch was zählt ist die Mission, also Finger von der Bremse und das Feld von hinten aufgerollt...so ging es über windanfällige Schotterstrecken und schlammverzierte Feldwege in den Motorcrossparcour, elegant durch den Matsch gerutscht und ab ins Ziel an gesamt zweiter Position. Auch die "Afterschowparty" übertraf die Erwartungen und zog sich bis spät in die Nachmittagsstunden hin. Ein schwergewichtiges Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich machten und hoffentlich bis ganz bald.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Grüße Guido

10. Jahre Ostwest-Express!!! 

Seid nunmehr 10 Jahren rollt der Ostwest-Express durch Europa. Auch wenn sich die Gesichter geändert haben, die Lust am Bikesport ist immer geblieben. Dieses Jubiläum musste gefeiert werden und so traf sich das Team vom 03.10. bis 06.10.2013 in der Skihütte in Hasselfelde. Ingo Schramma hatte die Organisation übernommen, das Team sagt nochmals danke - das war Perfekt gemacht!!!

Freitagnachmittag also Anreise die Bike`s natürlich im Gepäck. Nach einigen Gesprächen wurde der Grill gezündet und der Hunger bekämpft. Nun hieß es hinein in die Bikeklamotten ein Nigth Ride stand an. Über Trautenstein ging es zum Karlshausturm natürlich mussten wir da hoch, dass war gut so, denn da gab es einen Gipfelschnaps! Nach ca. 20 km waren wir wieder an der Hütte. Nun begann der gemütliche Teil, in der Köte brannte das Lagerfeuer und bei dem knistern des Holzes schmeckte das Bier umso besser.

 

Bildschirmfoto-1
Auf in die warscheinlich letzte Startaufstellung für dieses Jahr. Bei schönstem Sonnenschein aber vorangegangenen Regengüssen starteten viele bekannte Gesichter der Region Harz / Nordthüringen um 10 Uhr auf 4 bzw. 8 Runden a knapp 6 Km / 170 Hm. Und der OWE natürlich wieder aus erster Reihe herraus!
Die Strecke lehnte sich weit an die alte Grenzgängerrunde an, natürlich nur in der Umgebung von Sülzhayn (Bachdurchfahrt inklusive... hätt ich mal besser die Überschuhe drangemacht!)
Ich konnte mich die ersten 4 Runden gut in Szene werfen und führte mit 3 weiteren Fahrern die Spitze an. Obwohl ich in der 2. und 4. Runde am Berg wiedermal einen Kettenklemmer im Tretlager hatte, konnte ich die Jungs immer wieder einholen!
Der erste Fahrer über die 4 Runden kam erst Minuten später hinterher... so holten viele Harzracing-Freunde gute Platzierungen wärend ich mich um Platz 4 ges. und AK U30 bemühte. Die Anstiege wurden genauso wie die Abfahren mit jeder Runde rutschiger. Abwärts hatte ich sogar Vorteile und musste immerwieder verärgert bremsen um Patrick Wolf nicht hinten rein zufahren (Er hatte es deutlich schwieriger mit Starrgabel und fast keinem Profil auf dem Reifen).
Ich fühlte mich super in meinen Rythmus gekommen und übernahm mich auch sonst nicht zu sehr, doch ab Km 35 fehlte mal wieder der Brennstoff, was mich sehr verwunderte. Kondition für lange Strecken kann ich ja nachweisen. Platz 3 war jedenfals weg, schade. Dreck flog reichlich herrum, nach jeder Runde waren die Füße wieder nass und kalt und irgendwann hatte ich auch das starke Untersteuern im Griff. Über die Streckenposten versuchte ich den Abstand zum Fahrer hinter mir zu bestimmen, doch mit den inzwischen Überrundeten dazwischen schwer zu sagen. Und da war es auch passiert: Danny Götze hatte mich erreicht und hängte sich weit vor mich. Das kitzelte nochmal Energiereserven hervor um den Abstand nicht zu vergrößern. Bis auf die letzte Runde hats auch funktioniert, naja. Der 1. der U45 ist ein zäher Brocken!
Die Zeiten:   Peter Hermann      2:13:59
              Johannes Nipperdey 2:17:37
              Patrick Wolf         2:17:47
              Danny Götze         2:20:36
              Ich                 2:22:25
Die schlechte Nachricht und der Grund für mich hier evtl. nicht mehr zu starten: keine Duschen! Bei dem Wetter ist das nicht schön, ich hoffe die Veranstalter finden da was. Sonst war das Wetter danach etwas nieselig, aber am Feuer mit Soljanka schön warm geworden.
Die Platzierung ist nicht so wichtig gewesen, die Erfahrung und die Bilder sind auch was wert ;)) Mit sportlichen Grüßen, Tobi

Menschen, Menschen, Menschen - Berlin 2013

Im Herbst des letzten Jahres hatte ich mich entschieden, im Jahr 2013 den (Lauf)Marathon von Berlin als zweiten Saisonhöhepunkt auszuwählen. Berlin gehört zur Marathon World League, und damit zu den 6 berühmtesten Marathons der Welt mit jeweils mehr als 30.000 Teilnehmern, von denen sich drei in den USA (Boston, Chicago, New York), und drei außerhalb der USA (neben Berlin noch London und Tokyo) befinden.

Entsprechend international war das Teilnehmerfeld. Es waren über 6.000 Dänen, 2500 Engländer, je 1.500 Franzosen, Schweden und Holländer und fast 1.000 US-Amerikaner am Start. Insgesamt 110 Nationen waren am Start, sogar 250 Australier und 150 Südafrikaner hatten sich auf den weiten Weg nach Deutschland gemacht, um mitzulaufen.

Dementsprechend “wuselig” ging es schon bei der Anmeldung zu. Das Abfluggebäude, 3 Hangars und Teile des Freifelds auf dem Gelände des früheren Flughafens Berlin-Tempelhof waren in Beschlag genommen für die Anmeldung sowie eine riesige Begleitmesse, auf der man problemlos ein halbes Monatsgehalt für Laufsachen hätte loswerden können. Der frühere Weltrekordler Haile Gebrselassie war auf dem Adidas Stand und gab Autogramme.

Ronald Schmidt fährt auf

Platz 2.

 

Bei schönstem Spätsommerwetter  trafen sich Ingo, Scholli und Ronald in  Leipzig zu  einem der letzten Rennen der Saison 2013. Die Gastfahrer  Thomas Ruge und Robert Schrimpe verstärkten das Team. Der Start zur  Kurzstrecke ist erst am Mittag, perfekt für ein ruhiges Wochenende. 

 

 

 

 

Platz 3. Tobias Grüttner und Platz 6. Ronald Schmidt

2007 bin ich das letzte mal in Apolda bei einem CC Rennen gestartet, lange ist es her! Nun wollten also Tobias und Ronald hier Starten. Die Anreise Kilometer hielten sich in Grenzen auch der Start um 10:00 Uhr geht voll in Ordnung.

Die Vereinsbrauerei und der nahe gelegene Sportplatz bildeten das Kernstück der Veranstaltung.

Nach der Anmeldung zur Kurzstrecke 45 km ging es auch bald los, der Start erfolgte auf einer breiten ansteigenden Asphaltstraße. Hier sortierte sich das Feld schnell ein. Tobias war von Beginn an in der Spitzengruppe dabei. Ich fand mich irgendwo im Mittelfeld wieder. Für mich sollte es nicht einfach werden, diese vielen Wiesenwege bremsten mich so richtig ein. Du denkst das muss doch rollen tut es aber nicht!!! Ich habe mich wirklich über die 3 Runden mit ca. 900 Hm gequält. Um es auf den Punkt zu bringen es lief bei mir, alles andere als gut. Die Leichtgewichte hatten es da einfacher Kette rechts und Feuer frei. Tobias gehört ja auch dazu, In den ersten beiden Runden hielt er sich immer in der Spitzengruppe oder deren Nähe auf. Aber auch er konnte in der letzten Runde das Tempo nicht halten und musste abreißen lassen. Umso größer war die Freude als er als dritter über die Ziellinie fuhr. Respekt!!!

Gruß Tobias & Ronald 

Rad am Ring 2013 - mein härtestes Rennen seit dem Grenzgänger!!!

Eigentlich habe ich dieses Jahr den Schwerpunkt aufs Laufen gelegt. Den Rennsteiglauf über dei 43 km Distanz  konnte ich unter Aufbietung aller Willenskräfte finishen und Berlin steht in kürze auf dem Programm. Dazwischen lagen eine Reihe weiterer Laufwettkämpfe zwischen 5 und 21,1 km.

 

Das Radfahren habe ich dagegen dieses Jahr etwas klein geschrieben. Daher war ich zunächst auch etwas zögerlich, als ein alter Freund aus der Pfalz mit der Idee “Rad am Ring 2013” auf mich zu kamen. Er ist inzwischen im Triathlon aktiv und wollte mit seinen Vereinskollegen als besonderes Event mit zwei 4er Teams das 24 h Rennradrennen dort bestreiten. In seinem Verein wären zwar viele fitte Leute, aber Erfahrung mit 24 h Rennen habe da keiner, aber ich hätte doch schon öfter und so…

Am Vortag noch den Endurothon vor der Haustür nachgeholt, am Abend dann vom Brockenkönig erfahren und Sonntag Morgen entschieden doch hin zufahren. Dass das ein Rennradrennen war bemerkte ich erst, als mir in Schierke jene Rennräder entgegen kamen... Nachmeldung war laut Internet möglich, doch vor Ort sah die Dame der Startnummernausgabe keine Möglichkeit mich noch hinten dran zu hängen. Klasse! Doch der Mann mit dem Megafon schaute über die Startliste und entdeckte einen freien Platz, da der Starter kurzfristig abgesagt hatte. Glück gehabt!

Der Start war für alle 30 Sekunden versetzt. In den letzten 10 versuchte ich noch die Windjacke ins Trikot zu bekommen... noch 4, 3, 2, ach egal und weggeworfen 1, Los!! Mit MTB und Stollenreifen (nochmal extra viel Luft drauf gebracht) ging es gnadenlos hoch zum Brocken. Das Tempo passte, die Atmung war gleichmäßig und ich fühlte mich mit jedem Höhenmeter bestärkt das Tempo bis ins 8,4 Km entfernte Ziel zu halten. Die 22min 10s kamen mir nicht so lang vor wie die anschließende Eisfahrt ins Tal (ohne Windjacke...) Das Ergebnis: 3. der Hobbyklasse 45s hinter Sieger Fritz Geers mit Rennrad und Platz 8 gesamt! Mit Michael Schuchart (ebenfalls 3. Lizenz) zur Siegerehrung geblieben und einen tollen Pokal ergattert :))

Fazit: ich brauch wohl noch ein Rennrad...    

Mit sportlichen Grüßen, Tobi

 

Bei feinsten Sommerwetter machten sich Guido und Ronald auf den Weg in das nah gelegene Schöningen. Wir wollten am 15. MTB- Cup teilnehmen. Von den berichten einiger Sportfreunde wussten wir, das uns eine klasse Strecke erwartet. Eingetroffen, gleich die Startunterlagen abgeholt, die Bikes vom Träger und ab auf die Strecke. Was wir fuhren übertraf die Berichte der Sportfreunde. Hier werden zwei Strecken angeboten 2. Runden = 33 km oder das doppelte.

Rennbericht!!!

Für Tobias und mich erfolgte der Start aus der 1. Reihe, eigentlich wollte ich nur ein Foto machen, doch Tobias überredete mich vorn zu bleiben - naja, eigentlich gehöre ich bei der Aufstellung ins Mittelfeld, doch hier erlebte ich den Start mal ganz anders. Es ging hier mit Vollgas los und ich trat in die Pedale, was die Beine hergaben und hing im Sog des ersten Fahrerfeldes. Mit gefühlten 50 km/h heizten wir durch

den Ort, bis nach ca. 1 km allmählig die Steigung begann und der Untergrund von Asphalt auf Feld- und Waldwege wechselte. Jetzt hieß es den richtigen Tritt zu finden, denn der erste Anstieg war auch gleichzeitig der längste, also ließ ich abreißen und befand mich in einer großen Lücke, bis die nächsten

Erfolgreiches Wochenende in Benneckenstein!!!

Zum zweiten mal riefen die Bennekensteiner zum Mountainbike Event auf. Natürlich waren auch wieder die OWE- Fahrer dabei. Gemeldet hatten Marcus Sölter, Tobias Grüttner, Andreas Scholz, Ingo Dettenbach und Ronald Schmidt. Somit waren wir in allen Klassen und Strecken vertreten. Für Tobias, Ingo und Ronald gingen um 09:45 Uhr auf die Langstrecke acht Runden galt es nun im Renntempo zu absolvieren. Marcus momentan in bestechender Form und Andreas gingen 10 min später auf die halbe Distanz. Die Strecke hatte sich gegenüber dem Vorjahr leicht geändert. Gleich nach dem Start über die bremsende Wiese ging es in eine leicht fallende Abfahrt. Über einen guten Waldweg erreichten wir die Waldautobahn nun waren wir auf der alten Strecke. Mit voller Geschwindigkeit nährten wir uns einer rechts Kurve Vorsicht war geboten. Die sich anschließend Schussfahrt endete in einer doch recht gfährlichen  schotterigen linken 90° Kurve. Nun galt es bis zum höchsten

Materialschlacht im Grenzbereich!!!

Sehr spontan entschied ich mich Ingo Dettenbach zu einem der schönsten und beliebtesten Mountainbikerennen Deutschlands zu begleiten. Die tolle Landschaft und Stimmung dort lockte über 1600 Teilnehmer auf 40, 70 oder 100 Km an (800hm auf 28 Km Runden + 12Km Einführungsstrecke). Ronald war auch gemeldet, konnte aber wegen Knieproblemen nicht starten. Für Ingo standen 70 Km an und für mich nach langem hin und her die 40 Km.

Am Nachmittag des Vortages waren wir da und bekamen noch ein Zimmer 5 Km vor Seiffen. Dann gleich auf Streckenbesichtigung um eine steile Abfahrt anzuschauen und die beste Technik runter zu finden.

 

In diesem Jahr war Urlaub in den Dolomiten geplant und so ergab es sich, das ein Start bei dem Dolomiti Superbike möglich war. Ein Rennen das ja weit über seine Grenzen bekannt ist. Der Campingplatz Olympia mit seiner hervorragenden Lage schien uns Anja und mir der perfekte Ausgangspunkt für jegliche Unternehmungen zu sein. Anreise natürlich schon eine Woche davor dadurch konnte ich die Strecke erkunden.

Dann war es soweit am Samstag zwischen 07:00 und 08:00 Uhr setzte sich das über 4000 Starter große Fahrerfeld in Bewegung. Nur wenige 100 Meter, und der Berg rief. Auf den folgen 4 km sortierte

 

5. Rennen 2013 und wie schon bei den anderen Rennen wieder ein Platz unter den Top 5. Heute stand 
Biesenrode 28km Kurzstrecke auf den Plan und trotz Sturz reichte ee am Schluss zu Platz 4 gesamt.
Ein gutes Rennen bei herrlichen Wetter. Jetzt ist erstmal Sommerpasue bis zum 11.8.2013 dann geht's in
Benneckenstein weiter!!

Bis bald Marcus

Sprintchallenge in Biesenrode 

 

Sonst fahre ich ja längere Strecken mit einem konstant hohem Tempo, aber kurz und extraschnell musste ich dieses Wochenende auch mal wieder probieren. Zum einen um mit Teamkollege Marcus einmal fahren zu können und zum anderen um zu sehen wie ich damit zurechtkomme auf 28 Km (704 hm)alles an Power reinzustecken was ging. 
Die Strecke war vom letzten Jahr her bekannt und in trockenem Zustand, von einigen ewigen Schlammlöchern mal abgesehen. Das Starterfeld war recht groß, aber recht viel Konkurrenz konnte ich nicht ausmachen. Einzigst Gerald Klocke hatte sich noch spontan für 1 statt 2 Runden entschieden und stand mit Markus und mir in der ersten Startreihe. Ein Hauch von Siegchance lag in der Luft, da ich Gerald schon in Bad Harzburg eingeholt hatte und ich wieder top vorbereitet war. 
Start, Lenker mit dem Nebenmann verhackt, im Dorf nach vorne gefahren, erster langer Anstieg, Kräfte eingeteilt, kurz vor dem Gipfel vom Rest abgesetzt und in der Abfahrt nochmal Zeit gewonnen. Ein schönes Gefühl ganz vorne, wo man von einigen Zuschauern noch stark bejubelt wird ;). Doch die Taktik musste bewahrt werden, und so ließ ich mich von der Spitze einholen, wir waren zusammen 4 Fahrer, alle gleich stark, sodass sich niemand traute zu lange vorne zu fahren oder sein Glück in der Flucht zu suchen. Einige Versuche wurden sofort gekontert und so zog hier jeder jeden einmal. Mir fiel jedoch auf, dass der Bad Biker sich mehr zurücknahm als z.B. Marcus oder ich. 
Von Ronald angefeuert zogen Marcus und ich immer wieder am Tempo, ich war immer noch hoch motiviert. Gegen Km 20 kam ein Berg an dem ich plötzlich ein Drang zum Sprinten verspürte und zog das Bike mit knapp 30 Km/h hinauf, was die anderen darauf machten habe ich nicht gesehen, nur dass ich später sie wieder oder immer noch hinter mir hatte.  
Es ging dem Ende zu, eine Abfahrt. Jetzt machte Gerald Druck, der andere hinterher. Unten angekommen war Marcus plötzlich weg! Ich rechnete mit einer Panne und musste jetzt alleine hinterher. Die letzten 3 Km lagen mir nicht: Holprige unebene Wiese, Holprige Abfahrten usw. Bald war ich allein und die Kraft fast weg. Letzte Abfahrt, Zuschauerjubel, Flussdurchfahrt (die Brücke als Alternative hab ich gar nicht gesehen), Zielsprint und geschafft. Platz 3, aber gefühlt wäre mehr drin gewesen (1:09:14). Zur Überraschung kam 43 Sekunden später Marcus auf Platz 4! Er war gestürzt, hatte aber nicht Ernstes davongetragen. 
Ein erfolgreicher Tag für den OWE, den Ronald und ich auf dem Gelände bis zur Siegerehrung ausklingen ließen.

 

Next Race: 10. Bilstein Bike Marathon, Mitteldistanz

 

 
Mit sportlichen Grüßen, Tobi

 

Nachdem es in der vergangenen Woche beim Malevil Cup ganz gut gelaufen ist, hab ich mich für den Start in Biesenrode entschieden. In Vorbereitung auf den „Dolomiti Superbike“ habe ich die Mittelstrecke 56 km mit 1408 hm ausgewählt. In Biesenrode angekommen, habe ich schnell die Startunterlagen abgeholt und dabei viele bekannte Fahrer getroffen. Auch Tobias und Marcus die sich beide auf der Kurzstrecke 28 km mit 704 hm versuchen wollten. Um 09:30 Uhr war es dann soweit, Start der Mittelstrecke nach kurzer Ortsdurchfahrt ging es gleich in den ersten Berg. Das Feld zog sich gleich weit auseinander, ich war im Mittelfeld dabei. Oben angekommen ging es sofort wieder runter, es lief gut, ein paar Plätze gutgemacht. Es folgte ein langes Flachstück Kette rechts und Druck, was die Beine hergaben. Die Lücke nach vorne konnte ich nicht schließen und von hinten kam auch nichts, na gut dann eben allein weiter. Es folgt ein leichter Anstieg von der sich anschließenden Ortsdurchfahrt schoss man direkt in einen Trail. Nun sah ich zwei Fahrer, ich dachte schnell ran und gut aber da hatte doch jemand die Straße nach oben gedrückt. Ein zäher langer Anstieg, die beiden hatte ich eingeholt und überholt zwei Plätze gewonnen dachte ich. Im gleichen Moment kamen zwei andere und zogen vorbei, wie gewonnen so zerronnen! Nun lief einige Kilometer alles richtig gut die Strecke abwechselungsreich und sehr schnell. Plötzlich flog die Spitzengruppe der Kurzstrecke an mir vorbei oh man was für ein Tempo hatten die denn drauf. Mit dabei Marcus und Tobias, wie ich später erfuhr konnte Tobias den 3. Platz erkämpfen nachdem Marcus nach einem Sturz abreißen lassen musste.

Runde 1. war nun fast erledigt an der Wasserdurchfahrt zog ich die Brücke vor ich hatte keine Lust auf nasse Füße. An der Verpflegung tauschte ich die Flasche und weiter ging es. Die Rund verlief unspäktakulär ich konnte noch einige Plätze gewinnen und so fuhr ich im Mittelfeld über die Ziellinie.

Für unser Team wieder ein erfolgreiches Wochenende die zweite Saisonhälfte kann kommen. 

Gruss an alle Ronald Schmidt


  

Rennberichte

 

 

 

 

 

                                                   Marcus Sölter

             

 

 Tobias Grüttner

 

 
 Ronald Schmidt  

 

Der erste Malevil Cup in Jablonne` Tschechien, einer der ältesten Städte Nordböhmens und wir, Ronald und ich waren ziemlich begeistert von der schönen Gegend am Fuße des Lausitzer Gebirges, ca. 30 km nur von Zittau entfernt. Unser Camp errichteten wir auf der Ranch Malevil, eine sehr gepflegte Ferienanlage mit Hotel und Campingplatz. Hier ließ es sich sehr gut aushalten und wir waren froh, daß wir etwas mehr Zeit mitgebracht hatten, als auf den meissten unserer Rennveranstaltungen. Den Abend vor dem Rennen verbrachten wir im Zielbereich und nach Erledigung der organisatorischen Dinge schlenderten wir noch über die Bikemesse und den Bierstand mit Grill ließen wir auch nicht links liegen. Später bereiteten wir noch die Bikes vor, obwohl wir den nächsten Morgen auch genug Zeit gehabt hätten – aber wir sind nun mal gewissenhaft...

Hazcup Teil 3 in Hohegeiß 08.06.2013
 
Gleich eine doppelte Premiere erwartete mich an diesem sehr schönen Tag, erster Start in Hohegeiß und erstmalig über eine Langdistanz! Der Kampf gegen mich selbst stand hier wohl im Vordergrund. 4 Runden mit massiven Höhenmetern (22Km/ 630hm) waren nicht meine Stärke, aber mit Rundenbetreuer Ronald an meiner Seite ging es mir dann besser.
Beim Start gleich wieder in erster Reihe gestanden und super weggekommen, hinter den ersten 7 eingereit und drangeblieben um den Windschatten auszunutzen. Der technische Höhepunkt war gleich am Anfang und ich hatte viel Glück, die eine Kurve hab ich mit gefühlten 45 Grad Schräglage genommen, ansonsten wär ich in die Bäume gerauscht... kommt ja nur noch 3 mal, na toll.
Ich lieferte mir einen Kampf mit 2 Fahrern um Platz 9-11, nach der ersten Runde lag ich auf 10 und Ronald überreichte mir die erste Wechseltrinkflasche, die zweite Runde war durch nunmehr Streckenkenntnis (wo ausruhen, wo gasgeben) immer noch recht schnell, unter 1 Std. 
Doch nur mit Gel und Trinken bewältigt man keine Langdistanz, das weiß ich jetzt. Die 3. Runde war heftig, nicht nur für die Beine auch für den Kopf. Bei mir viel das Tempo etwas zu viel ab als bei den anderen, der Brennstoff fehlte irgendwie. Bei Rundendurchfahrt gabs einen kleine Pause und nen Riegel, mittlerweile auf Platz 15 (mitgezählt). 
Auf der 4. Runde holten mich dann nochmal 2 ein, aber dafür ging es mir wieder besser, wenn man das so sagen darf nach 3h, und nochmal 22km... Mit einem Verfolger im Nacken gab ich nochmal alles und hielt den Abstand bis ins Ziel. Also Platz 17, dachte ich und stieg unter Krämpfen und Erschöpfung vom Bike. Weit gefehlt, etliche Fahrer hatten vor mir das Handtuch geworfen und so stand auf meinem Zettel eine 12 :)) nach 4h 08min 10.AK
Für Schierke heißt das mehr Riegel, dann klappt das mit der Langdistanz. Ein Dank geht noch an Ronald, der sich auch für Schierke und die 4 Rundendurchfahrten wieder bereit hält :))
 
 
Mit sportlichen Grüßen, Tobi

Dieses erste richtige Sommerwochenende brachte sowohl auf dem Rad als auch in den Laufschuhen respektable Teamerfolge für den OWE. Gestern „erfuhr“ unser Marcus den 2. Gesamtplatz auf der Kurzdistanz in Hohegeiß bei starkbesetztem Teilnehmerfeld und mir gelang heut beim Wernigeröder Schloss-Christianentallauf über 11km der Sprung auf den dritten Podestplatz (gesamt) gegen nicht weniger großer Konkurrenz. Bei isotonischen Durstlöschern für Ü16 tauschten wir noch so manchen Fachkommentar bis zur Siegerehrung aus.

Euer Guido

  • Rennbericht Hohegeiß:

    Am Sa war es mal wieder soweit das nächste Rennen vom Harzer MTB Cup stand auf den Terminzettel.
    Wie schon bei meinen anderen Wettkämpfen habe ich mich für meine Lieblingsdistanz die Kurzstrecke entschieden.
    Ein starkes Fahrerfeld erwartete mich und es lief mal wieder super!!!^^
    Gleich vom Start weg konnte ich mir den 2. Platz erobern und auch bis zum Ende halten. Mal wieder am Berg wurde das Rennen entschieden wo Fritz einen schönen Sprint angezogen hatte und ich keine Chance hatte noch weiter nach vorne zufahren. Auch einen Riesen Respekt an Marvin der sich mit mir einen klasse Fight geliefert hatte. Am Schluss stand Platz. 2 Gesamt fest die 22km in 55min und 21sek gemeistert. Bin Mega zufrieden das ist der 3. Podiumsplatz in Folge. Weiter geht's in Biesenrode !!!!

    Euer Marcus

Ebersberg Bike Marathon  Braunlage-Hohegeiß 08.06.2013

Seine momentan gute Form bestätige Markus mirt den 2. Platz auf der Kurzstrecke. Tobias erkämpfte wertvolle Punkte im Harzcup mit Platz 10 auf der Langstrecke.

Wernigeröder Schloss-Christiantallauf

Guido hatte wieder erfolgreich die Laufschuhe geschnürt, Platz 3. auf der 11 km Strecke

Hier die Berichte!!!

Marcus Tobias Guido

 

Das Rennen in Friedrichsbrunn war dank super Wetters mal wieder eine echte Schlammschlacht. Das Wetter hat leider auch das Startfeld sehr eingegrenzt. Bei Dauerregen und Herbst typischen Temperaturen ging es für mich mal wieder auf die Kurzstrecke (25,5 km) 

Gleich vom Start weg konnte ich mich absetzten und mein Vorsprung stetig ausbauen. Die Strecke und besonders die Bach Durchfahrten waren ein Heidenspaß^^ Am Schluss stand für mich Platz 1. in 01.04.57 und 12 min Vorsprung vor dem 2. !! Weiter geht's in Hohegeiß !!!!!!

Gruß Marcus

Bei Dauerregen hieß es am Sonntag um halb zehn Start auf dem 25,5 km langen Rundkurs
und einem überschaulichen Starterfeld in Fritzebrunn. Die ersten Km liefen ganz gut
bis in der einen Bachdurchfahrt mein Hai meint er muss mal baden gehen, als wenn es
nicht schon nass genug war an dem Tag. Ohh man. Mit gedienter Stimmung ging weiter
bis an dem Steilanstieg auch noch ein Kettenhänger hinzu kam. Kette wieder drauf und
weiter ging's mit dem Bock. Die restlichen matschigen km liefen bis zum Zieleinlauf
ganz optimal und ich konnte einen "knappen" AK Sieg hinschmettern!

Auf ein neues im nächsten Jahr. 
eure Anni


Klassensieg und Top- Platzierungen!!!

Auch in Dassel Dauerregen und um die 8° C. Also wieder beste Vorraussetzungen für ein MTB- Rennen! Andreas, Maik und Ronald waren bereit für eine Fangopackung. Schon auf dem Weg zur Anmeldung war man nass bis auf die Knochen. Ich war erstaunt über die große Anzahl der Starter, Respekt an alle die das durchgezogen haben. Es ist ja auch ein sehr schönes Rennen mit Klasse Trailanteil. Leider war der Veranstalter gezwungen ein Teil dieser tollen Passagen auf Grund des Wetter und aus Sicherheitsgründen zu streichen. Wir hatten uns für die Kurzstrecke entschieden. ab ging es in die Startaufstellung und dann ging es auch gleich los. Irgendwie bin ich ganz schlecht in das Rennen gekommen und fand mich ziemlich am Ende des Feldes wieder. Scholli und Maik waren weit voraus. 

Anne und Marcus gewinnen auf der Kurzstrecke!!!

Bericht Anne                                            Bericht Marcus

Hazcup Teil 2 in Altenau 12.05.2013
Der Sonntag Morgen begann mit Starkregen in Nordhausen. Nichts desto trotz wollte ich auch im 2.Rennen der Serie ordentlich Punkte einzufahren und zog auf die 80 Km Mitteldistanz. Die persöhnliche Bestzeit lag ab 2012 bei ca. 3h 28min bei Topwetter. Diesmal also Regenwetter pur und kalt bei 7 Grad.
Am Start diesmal ganz vorne und nicht wie 2012 vom Mittelfeld aus, was damals zu erheblicher Zeitminderung führte (15.ges/ 9.Ak). Wie ich später bereute war die Kombination aus kurz/ kurz, Armlingen und normalen Langfingerhandschuhen nicht ideal gewählt bei den Bedingungen. Die Konkurenz hieß wie immer NRT Bad Biker, Team Eldorado und Rapiro Racing. 
Los gings. Warmgefahren wird auf der Strecke, wie immer im Windschatten der Spitzengruppe. Matsch und Dreck flog reichlich umher und das sollte bis zum Schluss so bleiben. Ich fühlte mich super in Form, so konnte ich mit den ersten Dutzend Startern über 80 & 120 Km gleich einen Abstand zum Rest des Feldes gewinnen. Mein Vorteil war der 1. Anstieg, die Bergwertung. Danach ging die Strecke sehr schnell weder hoch noch runter, was ohne Windschatten für mich zum Kraftakt wurde. Promt kamen meine Verfolger in hohem Tempo an mir vorbei: Johannes Nipperdey & Gerald Klocke (NRT), Lennard Heidenreich (Rapiro), Christian Bank (Eldorado) und noch jemand von Rapiro. Dieser Gruppe schloss ich mich an und wir fuhren im dynamischen Wechsel jeder unsere Stärken aus. Alle mit ihren 29gern schossen nur so über die Wurzeltrails, ich wurde abgeschlagen und ordentlich durchgeschüttelt. Andersrum konnte ich an Bergen schnell wieder aufholen und auch führen.
Die Runde wurde gen Ende technisch anspruchsvoller als am Anfang; geprägt von Absteigen, Schaltungsfehlern, Verbremsern, Beinahekollisionen mit Bäumen und mittlerweile akuter Sichtbehinderung, da ich nach 15 Km meine Brille abnahm (Nachtrag: zu Anfang bevor ich in die Gruppe kam hab ich eine Trinkflasche verloren und auch Zeit sie wieder einzusammeln...).
Von uns beendete ich die 1. Runde als Erster (Lennard musste kurz vorher wegen Plattfuß aufhören) und konnte den kleinen Vorsprung mit in die 2. Bergwertung nehmen - Attacke! Der Berg war meine Chance genügend Zeit gutzumachen. Sportident machts im nachhinein sichtbar: mein Vorsprung wuchs auf knapp 2 Minuten! Jetzt nun wieder auf eigene Faust... ob das gut ging? Das Wetter war zum kotzen, die Handschuhe zu dünn und so schränkte sich irgendwann Mitte der 2. Runde die Schaltfähigkeit meiner Daumen extrem ein. Zudem natürlich der ganze Dreck im Auge... .
Als es wieder technisch wurde kam Christian mit einem anderen an mich heran und zog davon, die Retour von Bad Harzburg; ihm lag die Strecke wirklich gut! 
Die Zieleinfahrt sah dann wie folgt aus: 3 Fahrer ganz weit vorn, dahinter Christian, 2 weitere Fahrer und ich auf Platz 7, alle 4 innerhalb von 2-3 Minuten (3h 27min meine Zeit). Gerald & Johannes sind ebenfals aus dem Rennen ausgestiegen.
Ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung bei diesen Bedingungen!
Die Finger hab ich dann schnell und freundlicherweise vom OWE Kolegen Markus Sölter an einer heißen Schokolade gewärmt. Nach kaotischen Nachbereitungen (immerhin etwas Sonnenschein!) geduscht, Bike gewaschen, was gegessen und mit den Beteiligten kurz über das Rennen geredet. Ich hoffe im nächsten Rennen gibt es wieder mehr Berge und "etwas" Sonne würde auch schon reichen.
Mit sportlichen Grüßen, Tobi
Hazcup Auftakt in Bad Harzburg 28.04.2013
 
Wegen Krankheit konnte ich im letzten Jahr nicht teilnehmen, nun also die Premiere. 3 Runden a 19 Km waren die Mitteldistanz ähnlich wie in Braunlage. Frostige 3 Grad hielten mich nicht ab früh ganz vorn in der ersten Reihe zu stehen. Ich erinnere mich noch gesagt zu haben, dass ich nicht glaubte heute gut zu sein, da meine Beine beim Einfahren verdächtig schwer waren.
Los ging es erstmal NUR hoch, mein bester Vorteil gleich zu Beginn. Es fühlte sich erst sehr entspannt an ganz vorn und auf breitem Weg, doch dann kam ein Nadelöhr und viele mussten absteigen und zogen das Feld wie an einer Schnur auseinander. Weiter berghoch entfernt sich die Spitzengruppe immer weiter, ca. ein Dutzend Fahrer. Hinter mir wurde es auch leer, bis ich oben war und es schnell über den Kamm des Berges ging. Dann tauchte ein einzelner Fahrer auf, den ich schon lange kannte: Christian Bank vom Team Eldorado. Weit und breit keiner zu sehen außer uns, wir sahen ein, dass wir nur eine Chance hatten die Spitzengruppe wieder einzuholen: Teamwork. Wir gaben wirklich ein starkes Team ab, wir zogen uns gegenseitig im Wechsel über gerade Abschnitte, bergab oder berghoch. Ich war erstaunt wie effizient das funktioniert! Zusammen waren wir sehr SEHR schnell und obwohl lange vor uns niemand zu sehen war, kamen wir bis auf 50m herran. Kurz vor Ende der Runde kamen NUR Trails bergab (das Gegenstück zum Anfang also). Technisch waren andere leider besser und ich fiel weit zurück, in die 2. Runde gingen zuerst die technisch Starken, Christian hatte dadurch 1 Minute gewonnen. kurze Zeit später war er eingeholt, aufmerksame Leser wissen warum ;). Die 2. Runde verlief wie zuvor auch, ein Zweierteam auf Verfolgungskurs. Ebenfals Christians Vorsprung von 1 Minute im Ziel blieb unverändert. Die anfänglichen Sorgen bezüglich der Beine war längst verflogen, ich fühlt mich super! Ich wusste, in der 3. Runde musste ich im ersten Teil versuchen so weit wie möglich von Christan wegzukomme, wenn ich nicht wieder in den Trails überholt werden wollte - also Attacke! Am Berg war ich nunmal am schnellsten. Oben angekommen holte ich noch Gerald Klocke ein, der dann hinter mir mitfuhr. Der Gedanke gleich eingeholt zu werden trieb mich noch schneller vorran. Dann ging es auch schon wieder runter (ich bin wirklich langsam und passe auf, nicht noch einen Platten zu bekommen). Gen Ziel gebe ich nochmal alles, Gerald ca. 50m vor mir. Überholt habe ich dann auch noch einen total eingebrochenen Fahrer der Spitzengruppe. Hektisch wird immer wieder nach hinten geschaut, aber da war niemand mehr! Am Ende 7 Sekunden hinter dem Bad Biker Gerald als gesamt 11. & 10. Ak. Zu meiner Erleichterung hatte ich deutlichen Vorsprung herrausgefahren (3 Min), die Taktik war aufgegangen.
Ein super Start für mich und Punkte im Harzcup gab es natürlich auch dafür (genaueres erscheint hoffentlich bald auf Sportident.de) Die Veranstalltung war gut organisiert und Bilder wurden auch viele gemacht, hier nur ein Paar davon.
Ich freue mich sehr den Ostwest Express in dieser Heimatnahen Rennserie vertreten zu können und hoffe natürlich auf weitere sportliche Erfolge, die wir miteinander teilen werden.
 
mit sportlichen Grüßen, Tobi
 

Hier findet Ihr zwei Rennberichte von unserem Fahrer Tobias Grüttner

 

5.Bad Harzburger 

Bike-Marathon 28.04.2013


14. Harzer MTB-Marathon Altenau

12.05.2013

Viel Spaß beim lesen

Guido geht fremd!!!

Heute am 12.05.13 ging es mit dem NSV-Wernigerode zum Quedlinburger Waldlauf ,zur Auswahl standen 14,3 & 5.6km. Für Sylke, Simone ,Anett , Felix, Daniel & mich standen die 14.3 km auf dem Plan. Schatzi, Frauke, Melanie, Sabine, Hänschen und Fabi wollten die 5.6 km rocken. Punkt Zehn gab der Oberbürgermeister den Startschuss. Es ging über sandige Kieferwaldwege über enge Trail´s mit vielen Wurzeln und Sandsteinabsätzen leicht hüglig hoch und runter. Nach 1:04 h lief ich ins Ziel, leider ohne Wertung da ich den Chip am falschen Körperteil trug. Auch bei der Siegerehrung erlebten wir eine Premiere; nicht nur das der Regen uns bis auf die Knochen aufweichte, die Sonne trocknete uns auch wieder komplett; mehrfach über 3h;)

Aber die Bilanz stimmte uns sehr zufrieden; Sylke und Felix belegten Platz 2 auf der Langdistanz , Schatzi gewann die Kurzstrecke, dicht gefolgt von Frauke, Sabine und Melanie, ebenfalls Platz 2 ging an Fabi.

Meiner einer kam in der Ak nach meiner „Zeitmessung“ auf Platz 4.

Guido Cabak

  • Marcus erkämpft Platz 3.

    Einen perfekten Renntag habe ich in Altenau erlebt. Mein erster Podiumsplatz 2013 war für mich eine grosse Überraschung. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich mich um 15 Plätze verbessert! Endlich fruchtet das viele Training! Hätte aber nicht damit gerechnet das es so gut läuft. Die Strecke war Aufgeweicht vom Dauerregen und dazu war es bei 7 Grad noch angenehm kühl. Die Trails und Anstiege waren aber dank 29er ein Riesenspass. Eine Strecke Maßgeschneidert für mich. Mit viel Waldautobahn,schöne Wurzeltrails,knackige kurze Anstiege. Darum ist es auch eine meiner Lieblingsstrecken. Hoffentlich kann ich meine momentane Form bei den nächsten Rennen halten. Das weitere gute Ergebisse herrauskommen!!!

     

    Grüße an alle

    Marcus Sölter

    Hier noch ein Bild - Marcus im Renneinsatz

Erfolgreiches Wochenende in Italien 

Super Urlaub und Klasse – Leistungen beim Mountainbikerennen. Ich denke, wir sind alle gut und zufrieden vom 10 – Tage Urlaub am Gardasee wieder zu Hause angekommen. Keine Ahnung, wie oft wir schon dort waren, aber es ist immer wieder ein schönes Abenteuer. 

Am Rasthof Inntal trafen wir uns, also Anne, Ronald, Scholli und ich,  „rein zufällig“ am Montag 29.04. um Mitternacht beim Kauf der notwendigen Vignette für Österreich und beschlossen, ein kleines Lager aufzuschlagen und ein paar Stunden hier zu schlafen... Begrüßungsbier natürlich inbegriffen. Bei Sonnenaufgang starteten wir, so das wir zeitig auf dem Campingplatz in Torbole unsere Unterkunft aufbauen konnten und dann ging es auf nach dem 500 Meter höher gelegenen Dörfchen Pregasina um in unserer Berg - Stammkneipe ein kühles Bierchen zu trinken, ja das ist Lebensqualität!!!

  • Kurzbericht Marcus Sölter

    Heute war zum 5. mal der Bad Harzburger MTB Marathon. Mein erstes Einzelrennen 2013 Eröffnet die Wettkampfsaison. Zum 3 mal war ich am Start. Die Streckenbedingungen waren trotz 1.5 Tage Dauerregens echt gut, aber auch sehr anspruchsvoll. Ein Start aus der ersten Startreihe sicherte einen 5. Platz heute über die 19km Strecke. Womit ich echt zufrieden bin und nur 1.34min Rückstand auf den Sieger hatte.

Es ist der Samstag der 27.04.13. Es regnet den ganzen Tag. Morgen will ich die Tour d` Energie in Göttingen mitfahren. Jede Stunde schaue ich auf den Wetterbericht. Für den 28. soll das Wetter etwas besser werden. Gegen 16.00 Uhr fahre ich erst einmal mit dem Auto nach Göttingen um schon einmal die Startunterlagen abzuholen. Es regnet immer noch!

An der Ausgabe der Startunterlagen ist reger Betrieb. Nun habe ich für den morgigen Tag etwas mehr Zeit und muss mich nicht mehr um die Startunterlagen kümmern.

Wieder zu Hause angekommen stellt sich mir die Frage was zieh ich an? Mein Arbeitgeber die Sartorius AG in Göttingen hat für Radsport begeisterte Kollegen das Startgeld sowie einen Trikotsatz gesponsert. Herzlichen Dank dafür! Es stellte sich mir die Frage, mit welchen Sachen kombiniere ich diesen Trikotsatz? Nach einem wenig ausprobieren fand ich eine recht passende Lösung, mit der ich auch bei den zu erwartenden Temperaturen um 10-12°C, mit diesem Trikotsatz fahren kann.

Wolfgang auf dem Rennrad

Dieses Jahr habe ich es sportlich etwas ruhiger angehen lassen und auf Possen- sowie Kyffhäuserlauf  
verzichtet. Ich möchte mich dieses Jahr beim Radeln auf die schmalen Reifen sowie auf lange Strecken konzentrieren. Bei dieser Zielstellung wurde mir von verschiedenen Seiten der Spreewald Radmarathon als Einstieg empfohlen, wo viele das erste Mal lange Strecke fahren. Ich kannte die Veranstaltung bislang nur vom Namen, ein Fehler, wie sich heraus stellen sollte. Mit mir fuhr ein Bekannter aus Dresden mit seinem Team, die vor allem im Erzgebirge und jenseits der Grenze in Tschechien an RR und MTB Marathons teilnehmen. Sie wollten allerdings nicht den langen Kanten mit über 200 km, sondern "nur" die 160 km Strecke fahren. Dem schloss ich mich an.

Rennbericht über den 16. Kellerwald Bike Marathon vom 21.4.2013 in Gilserberg von Tobias Grüttner 

Bereits zum zweiten mal habe ich mich auf den Frühjahrsklassiker und 1. Lauf des Hessencups bisher vorbereitet. Leider wurde ich im letzten Jahr kurz vorher krank und konnte auch den späteren  Auftakt des Harzcups in Bad Harzburg nicht mitfahren.

Am Sonntag ging es dann pünktlich mit dem Sonnenaufgang im Rücken und Traumwetter bei milden 6 Grad insgesamt 170 Km in das wunderschöne Gilserberg in Hessen. Ich wollte diesmal sichergehen und meldete mich erst zum Renntag vor Ort an. Zur Auswahl stand eine 40 Km Strecke die 1, 2 oder 3 mal gefahren werden sollte zu je ca. 950 hm. Ich entschied mich sehr sicher für die Mitteldistanz, da mir längere Strecken bisher gut lagen. Die Veranstalter verkündeten bereits bei den Voranmeldungen einen neuen Rekord von 920 Rennwütigen insgesamt und vor dem Start über 1000 Teilnehmer (inklusive Kidsrace).

Klassensiege durch Anne Subklew und Ronald Schmidt 

Nach einjähriger Pause fand der Warm Up Marathon in Hellental wieder statt. Für mich war klar da wird gestartet. Auch Anne die dieses Rennen kennt war sofort dabei. Am Sonntag früh dann pünktlich Richtung Hellental gestartet. 

 Die Bikes hatten die Schlammschlachtvom Vortag am Kyffhäuser gut verkraftet, ob auch die Beine fit sind? Auf dem Weg zur Anmeldung festgestellt das viele bekannte Gesichter da sind. Mit dem einen und anderen ein bisschen gequatscht und so verging die Zeit recht schnell. Schnell noch warm gefahren und ab ging es in die Startaufstellung. Irgendwie haben wir das verpennt und standen fast am Ende. Und schon ging es los mit dem Motto "Der Berg ruft". Die Erosion hat den Berg in den letzten zwei Jahren nicht verändert weiterhin 18% Steigung und ca. 1 km lang. Hier reißt das Fahrerfeld sofort auseinander. Wir sind auch oben angekommen aber der Vortag war doch zu spüren. Das nun folgende  Streckenprofil lag uns viel besser und so konnten Plätze gewonnen werden. Die Streckenverhältnisse waren der Witterung angemessen. Der Boden war auf weiten teilen irgendwie weich und kraftraubend. Wieder in "Höllental" angekommen wartete der zweite Anstieg über die Wiese, der zieht sich. Nun ging es über einen schönen Wurtzeltrail und einem Teil der dortigen Downhillstrecke zurück nach Hellental.

Anne fährt auf Platz 1. in der Klassenwertung und wird 3. in der Gesamtwertung Frauen.

Ronald kann seinen Sieg in der Klassenwertung wiederholen.

Im Namen der Fahrer Ronald Schmidt  

Schlammschlacht am Kyffhäuser

Samstag der 13.04.2013 in Bad Frankenhausen, Anne, Andreas, Ronald, Ingo, Normen, Tobias und ich Maik haben sich für das Mountainbike rennen im Rahmen des Kyffhäuser Berglaufes angemeldet.

 

Bis auf Tobias wollen alle die Kurzstrecke von 21,5 km fahren. Tobias will es richtig wissen, er hat sich für die 64 km angemeldet.

 

Um 12.30 Uhr ging Tobias auf die Langstrecke, der Rest startete um 12.50 Uhr. Gleich nach dem Start ging es auch schon richtig zur Sache. 21,5 km sind ja nicht lang, also fuhren alle gleich von Anfang an voll am Anschlag.

 

Ein Erfolgreiches Wochenende auf dem Possen

Der Winter lässt nicht locker, daß bekamen auch die Starter beim diesjährigen Possenlauf zu spüren. Ein Dank an das Org.-Team um Thomas Zelmer die es ermöglichten das dieses Rennen statt fand. Mehr als 80 waren dem Ruf gefolgt und nahmen die Herausforderung an. Auch unser Team war gut vertreten, Ingo Schramma, Ingo Detenbach, Tobias Grüttner, Norman Knirsch und ich Ronald Schmidt hatten für die Kurzstrecke gemeldet. Guido Cabak konnte es nicht lassen und gab sich die volle Dröhnung Langstrecke!!! Er war es auch, der als erster in den Farben des OWE um 10:00 Uhr auf die Strecke ging. !5 Minuten später erfolgte der Start der Kurzstrecke. 

 Ronald Schmidt wird Deutscher Meister!!!

Das 6. Team wird nach harten Kampf Klassensieger

Anne Subklew fährt  in ihrer Klasse auf Platz 3.

Unsere beiden 2er Team`s fahren ins Mittelfeld

 

Zum dritten mal waren Fahrer unseres Teams in Rotenburg am Start. Es sollte das erfolgreichste Wochenende seid bestehen des OWE werden. Auf Grund des großen Fahrer Aufgebots hatten wir uns entschlossen uns in der hiesigen Jugendherberge einzumieten. Ein Dank an Ingo Schramma der das perfekt organisiert hat. Ab Freitag Nachmittag trafen die Fahrer so nach und nach ein. Die Startunterlagen wurden abgeholt, nebenbei wurde auch gleich die veränderte Streckenführung besichtigt.

Unsere Fahrer und Teamaufstellung: 

Einzelstarter:  Anne Subklew und Ronald Schmidt

2er Team:     Guido Cabak - Marcus Sölter und Thomas Holbe - Gerald Bälkner

6er Team:     Andreas Scholz, Ingo Schramma, Ingo Dettenbach, Tobias Grüttner, Brendan Hanley und Sebasian Senz 

 Einen Bericht von  unseren Gastfahrer Gerald Bälkner findet Ihr weiter unten

 

Gelungener Saisonauftakt für den Ostwest-Express

Anne fährt auf Platz 3

 

Nach kurzer Winterpause fand zu Saisonbeginn  erstmals das 6 Stunden Icemann-Race in Rotenburg an der Fulda auf der Rodenberg-Alm statt.

Morgens um sechs hieß es für Guido, Luisa, dem Wuffi Frieda und mich ab zum bibberndem Race bei tropischen Temparaturen von 2,5ºC
Ronald konnte leider nicht an den Start gehen da er sich einer Schulter Op unterziehen musste. Gute Genesung noch an dieser Stelle. Nach der Ankunft schnell die Startunterlagen geholt, die Bikes startklar gemacht und nochmal gestärkt, denn um 10 Uhr hieß es für Guido und mich startfrei beim Massenstart der unterhalb der Alm auf einer Wiese statt fand.

 

Ostwest-Express 2013 

Die Saison 2013 wirft Ihre Schatten voraus. Unser 10. jähriges Jubiläum steht an, dieses wird im Oktober groß gefeiert. Natürlich werden wir auch in diesem Jahr die Rennstrecken der Welt besuchen. So werden wir wieder in Italien, Österreich, Tschechien und auch in unserem Heimatland aktiv sein.

Nach den guten Fahrer Zugängen 2012 können wir auch 2013 einen Top Zugang vermelden. Tobias Grüttner vom SV Glückauf Sondershausen e.V. wird die Reihen unseres Teams verstärken. Willkommen und viel Erfolg!!!

Wir wünschen allen Teams eine erfolgreiche und Unfallfreie Saison 2013