Rennberichte

Immer wieder ein schöner Jahresabschluss um an dem Silvesterlauf auf der 5 Km Distanz in Magdeburg teilnehmen zu dürfen.

Bereits seit einiger Zeit ist es Tradition, am Heiligabend für viele den Brocken mit dem Mountainbike zu erklimmen.

Unsere diesjährige Abschlussveranstaltung fand im Haus der Bleibe in Heiligenstadt statt. Marko Synowziek, Heiko Leder und Ingo Dettenbach hatten die Organisation übernommen.

Auf Grund von einer leichten Verschiebung unseres Urlaubs konnte ich kurzfristig beim Leipziger Sparkassen Marathon teilnehmen. Irgendwie kam ich auf die Idee auf der Langstrecke zu starten. 72 km aber die Hm halten sich in Grenzen. Die Wettervorhersage war auch nicht gerade der Traum aber wenn alles passt dürfte der Regen erst nach der Zieleinfahrt einsetzen!

Wie jedes Jahr stand heute bei endlich mal feinsten Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen der 41. Harzgebirgslauf statt. 

 Eigentlich wollte ich dieses Jahr kein Rennen mehr fahren. Eigentlich!

Gestern ging es zum Greifenstein Bike - Marathon.

Sülzhayn ist mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Heute aber stand das Finale im Harz Cup an.

Heute ging es in die Motorsport Arena nach Oschersleben wo es Punkt 10 Uhr auf den 3,7 km langen Rundkurs ging den man mit 20 Runden absolvieren musste.

Da heute mal im Heimatort ein Laufveranstaltung war entschloss ich mich einmal die Laufschuhe anzuziehen und mal eine Runde zu laufen. Ich entschied mich für die 5km Runde da ich kein großes Lauftraining vorweisen kann aber egal Vollgas keine halben Sachen nach 17 Minuten und 21 Sekunden und einen Durchschnittspults von 180 war ich schon fertig damit! Nur einer war schneller als ich wer hätte das erwartet, ich auf jeden Fall nicht. Aber jetzt brennen die Beine? Ak1 gs 2

Heute ging es nach Zwenkau um bei dem Rundstreckenrennen 24 Runden = 40,8 km an den Start zu gehen.

In diesem Jahr konnte ich endlich mal wieder beim Heimrennen an den Start gehen. Ich war zuvor mal wieder zwei Wochen krank und konnte nicht trainieren, nahm dies aber nicht als Ausrede und entschied mich trotzdem an den Start zu gehen und nahm es als Trainingsrennen mit.

Ich entschied mich für die 33 Kilometer Distanz mit 615 Höhenmetern. Nach kurzem Warm fahren mit den Jungs merkte ich schnell das da noch nicht viel geht, war aber nicht desto trotz guter Dinger. Pünktlich um 10 Uhr gab Axel das Zeichen für den Startschuss in der neuen Arena in Schierke.

Es ging einen kurzen Anstieg in den Kurpark hinauf, weiter auf die Straße hoch Richtung Wald. Der erste Anstieg zog sich irgendwie wie Gummi und man musste erstmal in den Tritt kommen. Nach einer kurzen Abfahrt wo man sich kurz erholen konnte ging es gleich in den ersten Stonetrail rein wo man sich auch erstmal eine gute Spur suchen musste. In der ersten Runde hatte ich dort gleich erstmal kurzen Bodenkontakt. Nach der Streckenteilung ging es den schönen Plattenweg hoch wo man ordentlich Energie rein drücken konnte. Rechts rum in das Sahnstück der Strecke ein Trail gespickt mit ein paar Wurzeln und einer flowigen Abfahrt in den Übergang einer Schotterpassage, konnte man wieder Zeit gut machen. Nach dieser Abfahrt hatte ich in der letzten Runde leider in der rechten Wade einen Krampf das ich erstmal nicht treten konnte und wieder Zeit verlor. Auf dem Rückweg zur Arena hab ich aber noch mal die restlichen Kräfte mobilisiert und die Zähne zusammen gebissen.

Am Ende erreichte ich zufrieden und völlig durchnässt bei 14 Grad die Ziellinie und erfreute mich über Platz.2 in der Damengesamtwertung, mit nur 1,5 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieg und dieses mal ohne Kettenklemmer.

Ich fand das neue Teilstück ohne den Treppenlauf im Kurpark und durch die neue Arena sehr angenehm und von mir es kann es so beibehalten werden und die technischen Probleme bei der Zeitnahme können bei anderen Veranstaltungen auch vorkommen.

Ich komme gerne wieder :)

eure Anni

Eine gute Lauffreundin, die selbst im Triathlon aktiv ist, hatte mich in den letzten Wochen erfolgreich “bearbeitet”, im jugendlichen Alter von 53 Jahren den ersten Triathlon meines Lebens zu versuchen.

Bedingt durch einen Bänder(an)riss im Juni hatte ich den Juli mal wieder eine vierstellige km Zahl auf dem Rad, da ich auf Empfehlung des Docs sehr wenig lief, aber sehr viel mit dem Rennrad trainierte. Ab Anfang August kam dann auch noch Schwimmtraining dazu, bei dem heißen Wetter eher eine Freude als eine Last. Kraulen kann ich zwar (noch) nicht und ein schneller Schwimmer war ich noch nie, aber auch mit Brustschwimmen kann man mittlere Strecken überbrücken und den Rest kann ich ja.

Nachdem ich mehrfach die geforderte Schwimmstrecke im Training absolviert hatte, fiel dann die Entscheidung: jo, dass machen wir!

Nachdem Sören beim Triathlon Rennluft geschnuppert hatte, war der Rennfahrer wiedererwacht. So war es ein glücklicher Zufall, dass am vergangen Sonntag in Buchholz in der Nordheide das schon traditionelle Cross Country Rennen der RSG Nordheide ausgerichtet wurde. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Strecke ordentlich verschärft, was den Spaßfaktor nochmals erhöhte, aber auch mehr abverlangte. Gespickt mit drei kleinen Drops und jeder Menge auf und ab, links und rechts war die 3,6km lange Strecke mit 80hm nicht die leichteste.

Ein Blick auf die Startliste wirkte für Sören eher ernüchternd. Allen Erwartungen entgegen erwischte Sören einen perfekten Start, traf am Anfang die richtige Linie und konnte den Stau des Startfeldes umgehen. Am ersten Anstieg auf Platz 3 liegend war dies eher surreal. Nach der ersten von vier Runden schoben sich denn doch einige Fahrer vorbei und Sören viel auf Platz 6 zurück. Diesen Platz konnte er jedoch halten und ein Fahrer, der etwas einbrach, zurück überholen. Auf dieser Position konnte Sören ein solides und überraschendes erstes Rennen nach Hause bringen.

Nur schade das die Saison fast vorbei ist, aber das nächste Rennen kommt bestimmt.

Grüße aus dem Norden

Euer Sören

26. Erzgebirgs Bike Marathon in Seiffen

Tobias Grüttner Platz 3

Bereits zum 5ten mal hieß es Start in Seiffen zu einem der schönsten Marathon Deutschlands. Leider war ich die letzten 2 Jahre nicht ins Ziel gekommen, erst durch Krankheit nicht teilgenommen und darauf nach einer Runde und Magenproblemen aufgegeben. Umso mehr musste dieses Jahr wieder ein Ergebnis stehen, und dass nicht wieder mit Problemen. Daher am Vorabend mit Vereinskollege Marko und seiner Frau Susanne ordentlich mit Nudeln und Eis vollgestopft, bis das Trikot noch enger saß. Am nächsten Tag steckte in der Rennvorbereitung viel Ruhe und Routine. Wie immer im Racestartblock, 20 Minuten vor 9 dringestanden. Das Führungsfahrzeug fuhr dieses Jahr noch langsamer als die Jahre davor, doch ich schaffte es den Alp de Wettin runter links viele zu überholen, sodass ich wie auch im Vorjahr bei Eröffnung des Rennens auf der Hauptstraße ganz vorne Links freie Fahrt hatte. Dann gings los: Erster Anstieg – Tempo am Anschlag. Um warm zu werden versteht sich das. Dann hinten einreihen und über lange flache Stücke so weit es geht wieder ausruhen. Schotterkurven immer einen Tick schneller fahren als derjenige vor mir, mein X-King Continental Reifen vorne lässt das ohne Probleme zu. Auf der Straße zurück nach Seiffen fahren alle Fahrer vorne wieder aufeinander auf – wie jedes Jahr. Schöner Sound von so vielen Stollenreifen und immenser Windschatten. Richtig los geht es erst am Alp de Wettin, danach fährt man nur noch hintereinander her. Rein in eine Gruppe Fahrer und schon wurde es leerer. Ich merkte schnell, dass das Tempo etwas moderater war als ich fahren konnte, doch die Zeit tat mir ganz gut und ich fuhr mich richtig gut ein. Die Strecke in Seiffen liegt mir sowieso recht gut, es gibt fast keine flachen Passagen, also immer nur Anstiege oder Gefälle. Ich schloss zu einer Gruppe Kurzstreckenfahrer auf und hielt mich auch ganz gut bei ihnen. Als dann 3 von ihnen vorne weg sprinteten, feuerte ich den Fahrer hinter mir noch an, er solle dran bleiben. Was er auch tat und was ihm den Windschattenvorteil rettete. Ich wiederum war fast alleine unterwegs, kein Plan an welcher Position. Die steile Abfahrt meisterte ich wie die Jahre zuvor ohne Probleme, das 15. Mal (inklusive Training).

ERZGEBIRGS-BIKE-MARATHON SEIFFEN 05.08.2018

Sandy Stolarz Platz 3

Wie auch letztes Jahr war ich wieder sehr aufgeregt. Der EBM ist für mich immer ein sehr emotionales Rennen. Vor zwei Jahren fing hier alles an. Da war noch nicht mal daran zu denken, dass ich überhaupt einmal auf einem Podest stehen würde. Andere Fahrer gaben mir damals den Rat nicht zu fahren da der EBM ziemlich hart ist und ich danach keine Lust mehr hätte Fahrrad zu fahren. Aber wie heißt das Sprichwort "wer immer tut was er schon kann bleibt immer das was er sc...hon ist". Schon im letzten Jahr war ich für meine Verhältnisse gut unterwegs. Dieses Jahr war meinZiel schneller zu sein als letztes Jahr und das Podium. Ich wollte nicht gewinnen, denn dieser Gedanke wäre bei so einem Rennen absurd. Ich wollte einfach mal mit den schnellen Damen ganz oben stehen. Die Strecke war perfekt. Ich fuhr meinen Rhythmus und ich fühlte mich richtig gut. Allerdings glaubte ich nicht wirklich daran das die Zielzeit besser werden würde als letztes Jahr. Als ich allerdings bei 2:02 Stunden aus dem Wald auf die Straße fuhr und ich es nicht mehr weit hatte wusste ich, dass es definitiv besser wird. Und so was es. 11 min schneller als letztes Jahr. Mit einer Zielzeit von 2:10 Stunden kam ich auf gesamt Platz 5 von 56 Damen ins Ziel. In meiner Alterklasse hieß das Platz 3. Es war wieder ein toller Wettkampf. Super organisiert, tolle Strecke, viele Fahrer und mega motivierende Zuschauer. Danke an mein Team Ostwest-Express e.V.
Für mich heißt es in einer Woche erst einmal drei Wochen Urlaub. ? Natürlich nicht ohne Fahrrad. Das wäre ja sonst kein Urlaub ?

Viele Grüße Sandy

Heute stand das 68 km Radrennen in Hannover statt. Pünktlich um 10 Uhr ging es vor dem neuen Rathaus in den neutralisierten Start der sich dieses Mal irgendwie ewig hin zog und in diesem Jahr musste die Strecke auch entgegensetzt gefahren werde, wodurch es sich auch anspruchsvoller gestaltete.

Ich war gut in Form, dachte ich zumindest bis bei Kilometer 42 auf einmal mein Körper . Liegt  an dem heißen Wetter was leider nicht zu ändern war und wodurch ich meine Gruppe auch ziehen lassen mussteIrgendwann sammelte ich mich wieder nachdem ich kurz im starken Gegenwind für mich alleine fahren musste und fand eine neue Gruppe wo ich gut mithalten konnte und bis zum Ziel dran blieb, obwohl sich mein Zustand nicht sonderlich verbesserte.

Irgendwann 2 Kilometer vor dem Ziel war ein Herr der Meinung er muss mal urplötzlich bei 35 Km/h voll nach links rüber ziehen und rasierte mein Vorderrad, zum Glück reagierte ich schnell und konnte einen Sturz meinerseits vermeiden. Echt Glück gehabt! Eh ich es realisierte hatte, bekam der Herrschon einen verbalen Anschiss von den anderen Fahrern und zog schnell von dannen. Ohne Worte…

Total kaputt und nicht zufrieden erreichte ich das Ziel und es sprang in meiner AK-Wertung Platz 4/17 und in der Damen Gesamtwertung Platz 15/67 für mich heraus.

Im ganzem finde ich hat diese Veranstaltung im Gegensatz zum Vorjahr an Attraktivität verloren, aber wie bei vielen Rennen geht es nur noch um Kommerz!

Einen Dank gilt unseren Sponsoren!

Eure Anni

Lange ist es her, dass unser Nordlicht Sören eine Startnummer am Lenker hatte. Dies änderte sich vergangenen Sonntag abrupt und ohne jede Vorbereitung.

Irgendwann ist ja bekanntlich immer das erste Mal, dass Sören am Sonntag das erste Mal bei einem Triathlon teilnimmt ahnte dieser Samstag jedoch noch kein bisschen. Doch zuerst zum Anfang.

Mit Rennrad und zwei Satz Radklammotten machte sich Sören auf den Weg an die Schlei, weit oben im Norden, um mit ein paar Triathleten zusammen Grundlagenkilometer auf der Straße zu sammeln. Samstag wurden lockere 70km mit einem großen Eisbecher abgespult. Am Abend saßen die Freunde zusammen zum Grillen. Da klingelte das Handy, morgen wäre in Eckernförde ein Volkstriathlon und es seien noch Startplätze zu vergeben, da einigen die Teilnahme nicht möglich wäre.

Man scherzte ein wenig und Sören lehnte sich zu weit aus dem Fenster, er würde ja starten, wenn nicht die Laufschuhe fehlten.

Am Sonntagmorgen standen drei paar Laufschuhe in Größe 47 (Sören dachte damit sei er auf der sicheren Seite), vier Triathlon Einteiler und eine Zeitmaschine in Größe L, sowie Badekappe und Startnummernband bereit. Aus so einer Nummer kommt man spätestens jetzt nicht mehr heraus.

Nach Zahlreichen Tipps und das vorbereiten in der Wechselzone ging es ins Wasser. 500m können viel sein, wenn man ewig nicht geschwommen ist. 500m sind verdammt viel, wenn man nur Brustschwimmen beherrscht. Sören nahm dies mit Humor und hatte sogar Zeit und Puste um aus dem Wasser heraus zu grüßen, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer. Als 209 von 223 Teilnehmern kam dieser sichtlich angeschlagen aus der zumindest warmen Ostsee.

Und hier kommt wieder das bekannte erste Mal. Wer das erste Mal auf einer Zeitmaschine gefahren ist, der weiß, dass dies ein wenig Übung benötigt. Diese gab es in Form von Sattelhöhe einstellen und zur Wechselzone zu fahren. Entsprechend unsicher und mit einigen verschaltern (das ist da auch wirklich alles anders) ging es auf die erste von zwei Runden. In der zweiten Runde rollte es schon einiges besser. Ein 36er Schnitt auf 20km ist zwar keine Weltklasse, aber ohne Übung und Vorbereitung sicher nicht zu verachten. Mit der 70. Besten Radzeit konnte sich Sören so ein wenig nach vorne schieben.

Anschließend standen 5km in abgelaufenen, aber sehr bequemen Laufschuhen an. Da natürlich auch ein Koppellauf vorher nie geübt worden war und die letzte Laufeinheit auch mehr als ein Jahr zurück liegt war Sören am Ende mit einem 4:52 Schnitt ganz zufrieden. Nebenbei Platz 90 beim Laufen.

In Summe reichte es so zu Platz 133 beim ersten und vermutlich auch letztem Triathlon. Zusammenfassend lässt sich sagen: eine sehr schöne Veranstaltung, die Freunde saßen an der Strecke, haben sich das Elend genussvoll angeguckt und fleißig angefeuert.

Vielen Dank für die Materialleihgaben und das schöne Wochenende Jungs!

Weiterhin Kette rechts, euer Sören

Heute war ich zum ersten Mal richtig demotiviert. Keine Lust, keine Kraft und müde. So das ich eigentlich keine Lust hatte an den Start zu gehen. Maika schrieb mir dann "aufstehen anziehen los fahren". Na gut gesagt getan. Maika eingesammelt und nach 30 min Fahrzeit bemerkte ich, dass ich meine Schuhe vergessen hatte. Also nochmal heim und wieder los. Klar warum sollte der Sonntag auch besser werden als der Rest der Woche. 30 min vorm Start waren wir dann endlich angekommenen. Schnell das Rad aus dem Transporter, Startnummer dran und einfahren. Bei dem starken Starterfeld, darunter Lisa und Sina, war mir bei meiner Motivation klar, dass das heute definitiv ein Schuss in den Ofen wird. Ich war nicht mal aufgeregt obwohl ich das sonst immer bin. Der Startschuss fiel. Mein Start war recht gut. Die Wiese auf welcher der Start los ging sowie der erste Berg gleich im Anschluss waren eher nicht so gut und somit war ich eigentlich schon total am Ende als ich oben angekommen war. Schnell umdrehen und etwas zur Seite fahren damit die schnellen Fahrer ordentlich vorbei fahren können. Als dann Laura hinter mir war, welche allerdings auf einer größeren Distanz fuhr, winkte ich sie respektvoll vorbei, sagte ihr ein netten satz, sie klopfte mir auf die Schulter und siehe da die Motivation war da. Die Leistung die sie bringt ist absolut der Wahnsinn. Also ging es kurz hinterher. Allerdings war das Tempo für mich nicht lange fahrbar. Aber ich ziehe meinen Hut vor ihr. Da ich die Strecke überhaupt nicht kannte wusste ich auch nicht was auf mich zukommen wird. Manchmal auch besser. Nach 8 km hörte ich wie etwas am Fahrrad klapperte. Na klar der Schalthebel war locker und wackelte nur noch so umher. Klasse. Also nur noch schalten wenn nötig. Ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen, denn egal was kommt die Woche konnte nicht beschissener werden. Und so fuhr ich mein Stiefel einfach weiter und gab alles bis mir 500 Meter vorm Ziel zugerufen wurde "du bist Platz 1". Danke Maika das du mit warst und immer für mich da bist. Danke an alle an der Strecke fürs anfeuern und danke an mein Team Ostwest-Express e.V.

Viele Grüße Sandy

Letztes Jahr waren es noch die 74 km. Danach habe ich gesagt nie wieder. Und so habe ich mich dann für die Strecke B entschieden. 119 km und 3848hm. ? Nach 2 Wochen Grippe war mein Ziel einfach nur zu finishen. Schon den Tag zuvor hatte ich Angst das Zeitlimit nicht zu schaffen. Gleich auf den ersten 11 km ging es über 800hm nach oben. Danach die Abfahrten. Nach meinem Sturz beim Malevil Cup war mein Vertrauen in mich selbst total verschwunden und... ich habe mir ständig eingeredet das ich es nicht kann. Jede kleinste Abfahrt imTraining wurde geschoben. Aber ich bin ja nicht im Training also Finger von den Bremsen, Augen zu und durch. Was war das endlich mal wieder für ein tolles Gefühl das ich es doch kann. Die ersten knapp 55 km liefen hervorragend. Bis zum Salzberg. Wie ich diesen Berg hasse. Bis zur Hälfte konnte ich gut hoch fahren. 25 Prozent Steigung ist für mich gerade noch machbar, 30 Prozent da hört der Spaß bei der Hitze für mich auf. Also hieß es schieben. Oben angekommen war ich extrem fertig. Kurz was trinken, Wasser übern Kopf und weiter geht's. Danach lief es wieder ganz gut. Die Hitze war das schlimmste an der ganzen Fahrt. Ich sah wie viele Fahrer sich einfach nur ein schattiges Plätzchen suchten und sich irgendwo hingesetzt haben um Pause zu machen. Das kam für mich allerdings nicht in Frage. Ich wollte unbedingt unter 9 Stunden ins Ziel kommen, einige km vorm Ziel merkte ich, dass das eigentlich nicht mehr machbar ist. Also hieß es auf den letzten 25 km nochmal alle Kräfte sammeln und treten was das Zeug hält. Nach 8:52 Stunden hatte ich es geschafft. Platz 28 gesamt und AK Platz 7. Es ist keine mega Zeit auf die man stolz sein kann und sicherlich auch keine mega Leistung, gleich garni wenn man im Ziel von einem schnellen Fahrer als ersten Satz zu hören bekommt "du bist ganz schön eingebrochen" ? ich bin dennoch stolz es geschafft zu haben. Danke Tom Ollhoff das du die ganze Zeit mit mir zusammen gefahren bist. Wahrscheinlich hätte ich es ohne dich nicht in der Zeit geschafft. ♥️ Es war trotz der Qualen ein tolles Erlebnis.

Viele Grüße Sandy

Wie in den vergangen Jahren, machte sich unser Team wieder auf zum Stausee Oberrabenstein um als Achter Mix Team an den Start zu gehen und um einen der begehrten Podestplätze zu kämpfen. 

Auf dem Hinweg war noch ein kurzer Boxenstop bei unserem Sponsor Biehler für einen kurzen Plausch und um hinter die Kulissen zu schauen.

Nach und nach trudelten unsere Fahrer langsam ein und das Fahrerlager konnte aufgebaut werden für ein traumhaftes Wetter mit Sonne und Regen.

Mit im Fahrerlager standen unsere Solofahrerin Sandy und unsere Radfreunde Moni und Frank Eggert (Radlblog) die als Zweier Mix an den Start gingen.

Am Samstag fanden sich die restlichen Fahrer ein und wir machten einen kurzen Streckentest auf dem 9,2 km und 142 Hm Rundkurs. 

Pünktlich um 12 Uhr machte sich Ingo auf die Runde. In diesem Jahr gab es eine Frauenquote sprich sie mussten insgesamt 29,9 % fahren. Die Taktik war erstmal die Frauen fahren zu lassen bis der größte Teil der Quote erfüllt war. Die Jungs waren schon sehr unruhig da sie es nicht gewohnt waren so spät auf die Strecke zu gehen. Der Regengott gab an diesem Wochenende alles und machte die Strecke zu einer reinsten Material- und Schlammschlacht. Die Bedingungen wurden nicht besser und in der Nacht gingen die Jungs auf die Strecke um Runden und Zeit gut zu machen. Ronald und Ingo betreuten unsere Fahrer und kümmerten sich gleichzeitig um die Fahrräder. Am frühen Morgen sollten die Frauen wieder zum Einsatz kommen um die restliche Frauenquote zu erfüllen, da wir in die Herrenwertung gerutscht sind. Nach hartem Kampf musste sich unser Team mit einem zufrieden stellenden Platz.4 geschlagen geben. Mehr war an diesem Wochenende nicht drin, auch wenn wir alles gegeben haben und wie sagt man so schön das bessere Team gewinnt.

Ein Dank gilt unseren beiden Gastfahrerinnen Jessica Tölzer und Claudia Klose die sich gut integriert und alles für das Team gegeben haben. 

Gleichzeitig geht ein Dank an Uwe Tölzer (Bad Bikers e.V.) der sich als Betreuer bestens um uns alle gekümmert haben.

Und an all unsere Sponsoren!!!

Es war ein schönes Wochenende mit unserem Team und ein nettes Beisammensein!

Im Namen des Teams, eure Anni

Was war das bitte für ein Rennen. Auch dieses Jahr ging ich wieder als Einzelstarterin beim 24 Stunden Radrennen an den Start. Das Ziel war eigentlich mehr Runden zu fahren als letztes Jahr. Das es bei dem Wetter schwierig werden wird war mir klar. Da ich aber sehr gern bei Regen und Schlamm fahre sah ich die gesamte Wetterlage eher positiv. Bis zur Nacht ? bis auf eine kleine Toilettenpause fuhr ich bis tief in die Nacht durch. Durch den Regen war die gesamte Strecke sehr aufgeweicht, die Reifen klebten förmlich am Boden, alles rutschte, die Konzentration ging gegen null und die Motivation war auch nicht mehr so das gelbe vom Ei. Ganz zu schweigen von der Kraft im gesamten Körper. Als dann noch meine Lampe aus ging war erstmal kurz jammern angesagt. Danke an alle Fahrer die extra für mich langsamer gefahren sind um mich über die Strecke zu führen damit ich am Start/ Ziel mein Akku wechseln konnte. Irgendwann merkte ich das die anderen Frauen Pause machten. Und so gönnte auch ich mir, mit 3 Runden Vorsprung, eine kleine Pause. Essen, trinken, Sachen wechseln und 15 min schlafen. Als es hell wurde fuhren einige Frauen wieder los. Und so hieß es auch für mich weiter fahren. Allerdings ging ich das ganze etwas ruhiger an, da eigentlich klar war wenn mein Rad und ich durchhalten nichts mehr passieren kann. Und so beendete ich 22 min vor um 12 mit 30 Runden mein Rennen. Gesamt Sieg bei den Damen. 30 Runden, 270 km bei Regen und Schlamm. ? Ich war echt Happy.
Ich möchte allen danken die das möglich gemacht haben. Maika Schumann (SeinWelt Fotografie) für die Verpflegung mit essen und Trinken. Meinem Team Ostwest-Express e.V. für all eure Hilfe und Motivation vor allem danke für den Reifen damit ich besser durch den Schlamm komme. Meinem Freund der trotz das er selbst im 8er Team gefahren ist immer da war wenn ich was brauchte. Und natürlich auch den Leuten am Streckenrand, die mich gut versorgt haben wenn ich mal was zum Essen brauchte. Und nicht zu vergessen die Leute und Fahrer die mich Runde für Runde angefeuert und motiviert haben. Speziell der Mann am Kaugummiberg ?? der Stunden bei Regen da steht um uns Fahrer zu motivieren und anzufeuern. Und natürlich danke an BikerBoarder die im letzten Moment und kurz vor der Angst noch genügend Regensachen zur Verfügung hatten damit ich einigermaßen trocken durch komme. Danke danke danke. Ohne euch wäre das niemals möglich gewesen. Allerdings denke ich das es mein letzter Einzelstart beim heavy war. Zwei Jahre hintereinander reichen dann auch ?
Das nächste Rennen ist in 3 Wochen bei der Salzkammergut Trophy.
Bis dahin. ??

Viele Grüße Sandy

 Bei strahlendem Sonnenschein startete morgens um 10:00 der Basetrail XL in Mittenwald auf rund 800 m Höhe. Es ist zwar nur die zweitkürzeste Strecke, die im Rahmen dieses Wettbewerbs angeboten wird, aber auch diese hat es mit 40, km und über 2.000 Höhenmeter, sowohl hoch als auch runter, schon in sich.

Nach dem eher gemütlichen Einlaufen auf den ersten km hatte ich mir das Ziel gesetzt,beim Puls nicht über 80% meiner maximalen Herzfrequenz zu landen, mithin ein gutes Stück weniger, als ich bei normalen, flachen Stadtmarathons laufe (dort liege ich bei etwa 85 % der maximalen Herzfrequenz), um Reserven zu haben. 

Nachdem Durchlaufen des malerischen Örtchens war bereits am Ortsende von Mittenwald die erste Rampe zu überwinden, die hinsichtlich Steilheitsgrad und Serpentinen Ähnlichkeiten zur „Wengener Wand“ beim Jungfrau Marathon hatte(allerdings war sie ein gutes Stück kürzer). Oben angekommen ging es erst mal bis zum km 6 wellig dahin.Leichte Anstiege wechselten sich mit kleinen Bergabläufen ab.

Das änderte sich nach der ersten Verpflegungsstelle am wunderschön gelegenen Ferschensee. Ab da ging es hinauf, vorbei an Schloss Elmau und über die Elmauer Alm, zum ersten Gipfel des Tages, dem auf rund 1300 m gelegenen Warmberg. Ich hatte inzwischen eine Gruppe mit etwa 10 gleichschnellen Mitläufern gefunden, mit denen ich mich über die Wiesen- und Feldwege in Richtung Westen bewegte. Kurze Zeit nach dem Warmberg war die bekannte Ausflugsgaststätte Eckbauer erreicht, die nur wenige Höhenmeter tiefer lag, danach kam die erste richtige Downhillstrecke des Tages. Sie verlief über viele enge Serpentinen hinunter zur Partnachklamm, einem reißendenGebirgsbach, der weiter fließt nach Garmisch-Partenkirchen. Wir überquerten das Wasser über eine Brücke, auf der gegenüber liegenden Seite ging es sofort steil bergauf zur Partnachalm, dem nächsten Verpflegungspunkt. An diesem Anstieg packte ich erstmalig meine Klappstöcke aus und unterstützte das Bergaufgehen mit den Armen, was auf solch steilen Passagen (ca. 15%-20% Steigung) durchaus Vorteile hat. Kilometermäßig war an der Partnachalm zwar gut die Hälfte geschafft, von den Höhenmetern war es dagegen noch ein Stück wenigerEigentlich ging jetzt, nach etwas mehr als 2,5 h, der Lauf so richtig los. 

Rund um den alten Weber am 03.06.2018 

 

Es ging bei warmen Temperaturen und puren Sonnenschein frühzeitig nach Brandenburg. Unterwegs kühlte es sich auf 17 Grad ab und es fing an mit regnen.

Vor Ort war es natürlich auch so! Kurz angemeldet und ohne warm fahren und durchnässt an dem Start eingereiht.

Auf einem Rundkurs von 3,05 km, mussten 10 Runden absolviert werden.

Mit wie immer einem hohen Tempo und einem Kaltstart merkte ich schnell das heute nicht mein Tag war.

Ich versuchte mein Ding zu fahren und schloss mich einer Gruppe an die mir persönlich zwischendurch ein wenig langsam erschien, aber alleine im Wind hat man ja bekanntlich noch weniger Chancen. Der Kurs war ganz ok, aber durch den Regen machte es die Bedingungen in den Kurven nicht gerade leichter und man musste sich voll konzentrieren. Zwischendurch ging es noch über Bahnschienen und gefühlt 99 Gullideckeln.

Am Ende sprang für mich leider nur Platz 9 heraus, aber ich konnte mich wiederum um 4 km/h verbessern und wurde nicht überrundet.

Enttäuschend nach meiner Bratwurst machte ich mich schnell wieder auf dem Heimweg. 

Ein Dank gilt den Sponsoren!

Eure Anni

Kyffhäuser Berglauf 14.04.2018 - erster MTB Marathon in diesem Jahr

Über die ersten 10 km beim Kyffhäuser braucht man ja nicht reden… Dann endlich ab in den Wald. Am ersten Hauptanstieg trennt sich die Spreu vom Weizen, leider verpasste ich auf dem letzten 50 m den Anschluss zu den ersten neun (keine Rennhärte) und fuhr 15 km hinterher. Das blieb auch bis zum Ende so, konnte keinen mehr einholen, wurde aber auch nicht eingeholt und somit sicherte ich mir den 10. gesamt und 3. in der AK.

MfG

Marko

 

 

Kellerwald Bike Marathon 22.04.2018 - viel vorgenommen zum Nutrixxion Cup

Der Rennbeginn war gut, nur wurde ich viel zu schnell durch einen platten gestoppt - 20 Minuten geflickt. Hier nochmals ein Dank an den Rennkollegen der mich mit einem neuen Fahrradschlauch versorgt und mir somit das Weiterfahren ermöglicht hat! Ein gutes Ergebnis war allerdings nicht mehr zu erreichen somit 56. gesamt und 22. in der AK. Das nächste Rennen wird sicherlich besser.

LG Marko

 

 Hohegeiß MTB Marathon 05.05.2018

Das rennen war steil und hart. Ich belegte einen guten 4. Platz gesamt wie auch in der AK - mehr war heute einfach nicht drin.

Mfg Marko

Dassel Marathon 13.05.2018

Vom Start an drückte Tobias mächtig auf Gas, ich versuchte dranzubleiben. Das gelang mir anfangs auch, musste es dann aber doch etwas reißen lassen. Wurde noch von einem Fahrer ohne Wertung überholt und kam somit hinter Tobias auf den 2. Platz gesamt!

 

Ein guter Tag für den OWE

Mfg Marko

 

Groß größer Bike Festival Willingen 19.05.2018

Die Nacht im Auto war kalt 2°C morgens. Um 6 Uhr morgens zur Anmeldung immer noch saukalt Bremsscheibe defekt kurz vorm Start - fängt ja gut an... Wie auch immer 7:30 Uhr zum Start immer noch kalt. Das Führungsfahrzeug brachte uns aus dem Ort und gab das Rennen frei. Dann kam die Sonne raus und ich hatte lange an, jetzt war mir definitiv nicht mehr kalt - egal da muss ich jetzt durch. Die erste Runde verlief gut, die zweite auch bis in am Servicepunkt meine Flasche auffüllen musste und den Anschluss zu meiner Gruppe verlor. Für den Rest des Rennens habe ich sie nicht mehr gesehen, geschweige denn erreichen können. Kochledergar rettete ich mich ins Ziel. Nach 93 km und 2750 Höhenmeter war das dann doch genug in langen Klamotten bei der Hitze... Ergebnis 17. gesamt und 13. in der AK. War aber in Ordnung, bin zufrieden mit dem Ergebnis.

LG Marko

 

Rc Vitoria Marathon Nutrixxion Cup 27.05.2018

Wie Ingo schon geschrieben hat das Wetter war gut das Starterfeld groß, versuchte ich im neutralisierten start eine gute Position zu finden . Die große erste Gruppe zerbröselte nur langsam es dauerte eine halbe Stunde bis sich langsam die Reihen lichteten. Mit einer kleinen Gruppe fuhr ich das rennen bis fast zu Ende, 5 km vor Schluss konnte ich mich entscheidend absetzen und dadurch den dritten Platz der AK sichern.

LG Marko

Arnsberger MTB Marathon 27.05.2018

Ein weiteres Rennen der Nutrixxion Marathon Trophy fand am Sonntag in Arnsberg - Hüsten ( Hochsauerlandkreis ) statt. Das klingt weit weg, aber wir waren in knapp 2 Std. da. Neben dem Stadion in Hüsten war ein riesiger Parkpatz und es gab kein Suchen, sodaß wir gleich zur Anmeldung gehen konnten. Bei der Streckenauswahl fehlten die Höhenmeterangaben und wir fragten einen der Organisatoren, er meinte es würde immer nur hoch und runter gehen, aber eine Zahl nannte er uns nicht. Auch alle anderen Streckendaten schienen streng geheim gehalten zu werden bis zum Start, angeblich eine Bedingung der Waldeigentümer...... naja. Kaffe und vielleicht etwas zum Frühstück vermissten wir auch, aber es war sehr sonnig und sehr warm, auch wichtig!!!                    Ok, Marko 65 km und ich 35 km gemeldet und dann zum Start vorbereitet. Beim Warmfahren versuchten wir die genaue Position der Streckenteilung herauszufinden, um eine Trinkflasche zu deponieren für Markos 2. Runde, jedoch konnte uns hier auch niemand eine brauchbare Auskunft geben.
Kurz vor dem Start wurden dann alle Streckenposten an den Gefahren- und Abzweigpunkten aufgeteilt und es konnte losgehen...... 11.00 Uhr Startschuß.
Die ersten 1,5 km Straße mit Führungsfahrzeug, dann ging die wilde Horde auf die Strecke und die Starter des ersten Startblocks und vorderen Reihen des 2. Blocks flogen davon. Anfangs waren die Wege schmal und das Feld zog sich lang auseinander und es tauchte Fahrer für Fahrer in den kühleren Wald ein. Wie bei den meisten Wettkämpfen stellte ich mich im hinteren Drittel auf und wollte dann das richtige Tempo finden, was mir auch schnell gelang, denn die Anstiege waren nur mäßig steil und es war wirklich ein ständiges Auf und Ab mit einer vergleichsweise hohen Durchschnittsgeschwindigkeit aber wenig spektakulär. Später nahm der Trailanteil und damit auch der Fahrspaß zu. Ich konnte mich ganz gut nach vorn vorarbeiten, bis ich auf ein Fahrergruppe traf, die ich zwar erst überholen konnte, dann jedoch ein ständiger Führungswechsel stattfand. Ca. 8 km vor dem Ziel lag dann ein letzter und auch steiler Anstieg vor uns, jedoch keiner unserer Gruppe konnte sich wesentlich absetzen. Als es dann Richtung Ziel bergab ging, blieb ich am Ende der Gruppe und nahm mir vor, auf dem letzten Abschnitt, der über eine Baustelle, eine Brücke, ein paar scharfe Kurven und dann um das Stadion führte, den Schlußsport anzusetzen, denn auf diesem Stück hatte ich mich vorher warmgefahren und kannte die Kurven. Mein Plan klappte und ich konnte noch 4 Mitstreiter überholen. Am Ende kam ich als 20. in der AK - Wertung durchs Ziel und war im Großen und Ganzen damit zufrieden. Es gab jetzt auch kühle Getränke und Bratwurst.... Nach dem ersten Durstlöschen stellte ich mich an die Strecke und wartete auf Marko, der auch bald um die Ecke kam. Kurze Zeit später erfuhren wir, daß er Platz 3 in der AK erreicht hatte und dafür einen sehr schönen Pokal bekam. Wir stillten dann noch unseren Hunger am Grill und machten uns dann auf den Heimweg. Wenn auch die Organisation und Information anfangs etwas zu wünschen übrig lies, fuhren wir doch zufrieden nach Hause.
Bis zum nächsten Mal

Gruß Ingo

15. "neuseen classics Rund um die Braunkohle" in Leipzig

Ich machte mich nach Leipzig um bei den neussen classics auf der 60 km Distanz an den Start zu gehen. Extra pünktlich vor Ort gewesen um mich noch schön warm zu fahren. Pusteblume, denn die drei Damen bei der Startunterlagenausgabe haben scheinbar noch gepennt und man hat dort 20 Minuten verbracht!

Um 9 Uhr hieß es feuerfrei. Ich fand eine gute Gruppe wo ich mich anschloss, aber auch schnell wieder abreißen lassen musste und mich am Störmthaler See bei feinstem Gegenwind alleine auf den Weg machte! Später war ich dann in einer Gruppe mit 15 Männern und ich konnte gut mithalten! Manche sollten aber echt mal an ihrer Kurventechnik arbeiten, ist ja grausam!

In weiter Ferne konnte ich schon die Skyline von Leipzig sehen und ich fühlte mich noch frisch! Auf dem Weg zum Ziel schloss wieder eine große Gruppe mit drei Frauen auf! Ich dachte so da musste dran bleiben, aber ein vorbei kommen an den anderen Männern war auch in der großen Gruppe unmöglich! In einer Linkskurve an allen vorbei geschossen und im Windschatten der einen Dame gehangen. Ich merkte, dass sie schlapp macht und nutzte die Gunst der Stunde vor der letzten Kurve bevor es auf die Zielgerade ging und hängte sie ab. Auf der Zielgeraden angekommen wurde der Turbo gezündet und ich ging aus den Windschatten raus und sah von weitem die andere Dame und hatte einen ziemlich langen Weg vor mir! Zähne zusammen gebissen und ein paar Zentimeter vor dem Ziel konnte ich sie noch hinter die Schranken verweisen und ich hörte nur noch von ihr das Wort „Scheiße“!

Mich hat es gefreut!

Am Ende sprang in der Gesamtwertung 24 / 76 und in meiner AK 11 / 29 heraus. Für mich ein zufriedenstellendes Ergebnis und die Podestkonkurrenten sind Mittlerweile auch nur noch 12 Minuten von mir entfernt.

Ich bin auf dem richtigen Weg!

Der Dank gilt unseren Sponsoren!

eure Anni

18. Harzer Mountainbike Marathon Clausthal-Zellerfeld 28.05.2018

Drei Rennwochenenden am Stück hatte ich lange nicht. Aber in Clausthal wollte ich nicht fehlen für mich ist es die schönste Strecke im Harzcup. Ein Dank an Christian Deike und Team für das gelungene Event. Um 10:00 Uhr wurden wir bei feinstem Sommerwetter auf die Strecke geschickt. Das Feld sortiere sich schnell ein und legte gleich mächtig los. Ich fuhr mit Axel die ersten 6 km wir haben mächtig aufgedreht und konnten einige Fahrer überholen. In folgenden Anstiegen fand ich einen guten Tritt und konnte den Anschluss zur Gruppe halten. Die Strecke war immer wieder mit knackigen Trails gespickt. Das sorgte für eine tolle Abwechslung, mein Ninety Six ging hier richtig gut durch. Und in dem langen Wurzeltrail dachte ich mir nur wie gut das Du ein Fully hast, und grinste vor mich hin. Auf Grund des niedrigen Wasserstandes der Okertalsperre konnte der hintere Bereits eich mit befahren werden auch das wertete die Strecke nochmals auf. Zum Ende wird es immer etwas zäh aber wir müssen ja wieder hoch. Es lief erstaunlich gut so das ich etwas schneller als vor zwei Jahren im Ziel war. 

Wenn es passt bin ich im kommenden Jahr wieder dabei!

Grüße an alle
Ronald Schmidt

Rocky Mountain BIKE Marathon Willingen 19.05.2018

Sehr kurzfristig habe ich mich entschlossen in Willingen an den Start zu gehen. Auf Grund der freien Streckenwahl kann man im Rennen entscheiden welche Runde fahre ich. Für mich kommt auf Grund der Höhenmeter nur die 54 Km in Frage. Ich war in Startblock D gesetzt also ziemlich am Ende. Mich störte das nicht weiter km im hinteren Teil des Feldes geht es etwas ruhiger zu. Dann war es soweit die zweite Startwelle ging um 08:00 ins Rennen. Ich wollte mein Fahrstil gegen über Dassel etwas ändern das soll heißen eine veränderte Trittfrequenz. Ich wollte den Druck rausnehmen und über eine höhere Drehzahl das gleiche erreichen. Nach ca. 1. Km stehen gleich mal 250 Hm an und das lief richtig gut. Auch auf dem Kammweg ging es flott voran das spornte zusätzlich an. In der ersten eigentlich die einzige etwas schwierige Abfahrt musste ich vom Rad. Ein Sturz zweier Sportfreunde zwang mich dazu das gute sie waren unverletzt. Der nun folgende Gegenanstieg hat es in sich dort wurde fleißig geschoben. Ich legte 30/46 auf und zog da durch wenn es läuft dann läuft es!
Heute war ein Tag da passt alles der Untergrund war trocken und fest, ich achtete auf meine Energiezufuhr Aktiv3 bringt den nötigen Druck. Bald war der Verpflegungspunkt erreicht gleichzeitig kann man sagen die erste Hälfte ist geschafft. Nun folgt der längste Anstieg 300 Hm am Stück auch hier bin ich mit hoher Kurbeldrehzahl super durch. Der nun folgende Streckenabschnitt war ein ständiges auf und ab auf schnellen Untergrund. Und immer noch konnte ich agieren selbst im langen Wiesenanstieg der mit Hartrock eingeleitet wurde sammelte ich so manchen Fahrer ein. Nun ging es Richtung Wurzeltrail das Merida Ninety Six leistete hier ganze Arbeit, ich musste nur einmal kurz vom Rad, so gut bin ich da noch nie durchgekommen. Nun ging es Richtung Willingen da wartet immer noch ein zähes Stück ab der Sprungschanze.Nun nahm ich die letzen Kräfte zusammen ich wollte für mich ein gutes Ergebnis einfahren und was soll ich sagen 17 Minuten schneller als 2015. Gleichzeitig erfuhr ich das ich Platz 2. in der HC belegt habe für mich war es ein guter Wettkampftag.

Viele Grüße an alle
Ronald Schmidt

Nach 3 Jahren Dasselabstinenz war es an der Zeit dort mal wieder zu starten. Bei feinstem
Sommerwetter passte alles. Die Strecke hatten Sie nach dem Sturmtief Friederike 1A hergerichtet.
Ein dickes Lob an den dortigen Forstbetrieb. Wie immer lief alles sehr Familiär ab. Schon bei der
Anmeldung liefen mir viele bekannte Gesichter und gute Freunde über den Weg.
Es waren verschiedene Streckenlängen in Angebot ich hatte mich für die Kurzstrecke über 2 Runden
entschieden. Für mich, wie sich später herausstellte, die absolut richtige Entscheidung. Massenstart,
so wie immer nach einer Stadionrunde ging es raus und gleich wurde auch mächtig auf die Pedale
gedrückt. Mir persönlich liegt das ja nicht, so ein schneller Start aber so ist das nun mal, ist ja
Rennsport. In diesem Jahr kann ich auf Grund meines Berufes nicht wie in den vergangenen Jahren
Trainieren. Ich musste mir eingestehen so richtig fit bin ich nicht aber der Ehrgeiz ist noch da.
Irgendwann hatte ich meinen Platz gefunden und ich fuhr mit zwei weitern fahrern die erst Runde zu
Ende. Der Trailanteil ist schon enorm und macht so richtig Lust auf mehr. Nach einer weitern
Stadionrunde ging es wieder raus. Der erste lange Anstieg lag nun voll in der Sonne und der Schweiß
brannte in den Augen. Meinen Mitfahrern ging es ähnlich. Der Wurzeltrail in der Nähe von Hellental
riss uns auseinander das Ninety Six schluckte die Wurzeln ohne Probleme. In dem folgenden Anstieg
konnten die Sportfreunde nochmals aufschließen aber dann begann absolutes Fully Terrain. Mit
Grinsen im Gesicht ging es auch schon dem Ziel entgegen noch zwei Sportler überholt und es war
geschafft! Zieleinfahrt!
So wie schon in all den vorangegangenen Jahren saßen wir noch einige Zeit zusammen Quatschten
über dieses und jenes und eh wir uns versahen war es Zeit für die Heimreise.
Ich versuche im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, ein Dank nochmals an das Organisationteam es
war wie immer super.
Beste Grüße aus dem Harz

Ronald Schmidt

Mein Teamkollege Andreas und ich gingen gemeinsam in Altenau bei dem Nordic Walking Cup auf der 8,7 km Distanz mit 227 HM an den Start. Nach kurzem Aufwärmtraining bei Helene Fischer waren wir hoch motiviert.

Von Start an war ich die führende bei den Damen und vor mir waren auch nur zwei Männer, Andreas konnte mich immer in Sichtweite sehen und folgte mir.

Mit hohem Tempo ging es verschärft bergab und bergauf, die Sonne prallte so sehr auf uns das ich leider Kreislaufprobleme bekam und auf dem langen leicht ansteigenden Anstieg mein Tempo drosseln und meine Führungsposition abgeben musste. Bei der Verpflegung schnell mit Wasser gestärkt um wieder aufzuholen, was mir auch in dem Wurzeltrail bergab gelang. Auf dem Weg zum Ziel waren nun drei Frauen mit mir eingeschlossen zusammen, ein letzter knackiger Anstieg folgte an dem ich eine Frau abschütteln konnte und somit Gesamt Platz. 3 bei den Frauen erreichte.

Andreas kam zwei Minuten nach mir ins Ziel und belegte Gesamt Platz. 5 bei der Männerwertung. Wir waren einfach nur schlag alle und hätten nicht damit gerechnet das es so abwechslungsreich und anstrengend vom Streckenprofil sein könnte. War wieder ein gutes Training!

Die Streckenbeschilderung lies manchmal echt zu wünschen übrig, ansonsten hat es sehr viel Freude und Muskelkater bereitet.

Eure Anni

Wie schon so oft in den vergangenen Jahren fuhr ich mit Ingo zum BikeFestival nach Italien. unser Lager haben wir auf dem Campingplatz Al Porto in Torbole aufgeschlagen. Die Wettervorhersage war leicht durchwachsen aber hier am Gardasee kann vieles passieren. Am Samstag die Startunterlagen abgeholt, Ingo meldete noch nach, und so konnte der Sonntag kommen. Bei super Wetter standen wir in der Startaufstellung geplant war die Ronda Piccola mit 45 km und 1500 Hm. Um die Stauprobleme am Olivenhain zu lösen hat man die Startzeiten großzügig entzerrt. Der Startschuss setzte unser Block in Bewegung Ingo war einige Meter vor mir und so ging es mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Arco. Schnell waren wir am Olivenhain die Schaltungen knackten und das fluchen begann. Bei mir stellten sich auch Schaltprobleme ein ich versuchte das beste daraus zu machen. Der große Gang war drauf es gelang mir den Anstieg im Olivenhain durchzufahren. Ich konnte den schiebenden immer rechtzeitig ausweichen. Ingo hatte ich aus den Augen verloren. Die Schaltung hörte sich grausam an immer wieder sprang die Kette. Also runter vom Bike den Bowdenzug an der Schaltung gelöst den Zug etwas nachgelassen die Schraube wieder festgezogenen und weiter ging’s. Bis zur Streckenteilung war ich in einer Gruppe die exakt mein Tempo fuhren. Einige Kilometer nach der Teilung kommen zwei knackige Rampen hier habe ich immer so meine Probleme. Bald war der höchste Punkt mit der Verpflegungsstelle erreicht hier nahm ich nur einen Becher Iso und weiter ging’s. Nun wurden die schwer erkämpften Höhenmeter vernichtet. Die Geschwindigkeit war dem Risiko angepasst dadurch verlor ich einige Plätze. Die Trails verändern sich jährlich Schotter, Geröll, Wurzeln, Kanten und Absätze verlangen höchste Konzentration. Geschafft, die letzten 5 km sind öffentliche Straße und Radwege. Auf Grund der schlechten Vorbereitung Krankheit und Verletzung spielte die Endzeit für mich keine große Rolle. Um so erfreulicher war das ich in der HC Wertung Platz 2 belegen konnte. 

Gleich nach der Zieleinfahrt sah ich Ingo. Bei einem kurzen Gespräch erfuhr ich das er top durchgekommen ist. Und das er mit der Zielzeit unter 3 Stunden super zufrieden ist.

Viele Grüße aus Italien
Ronald & Ingo

Bei herrlichsten Sonnenschein und Temperaturen um die 25°C war es ein super Rennen.
Ich bin die 100km Strecke gefahren und hatte das Ziel nach 3,10 Stunden erreicht. Dieses Jahr kam mir das Wetter total entgegen, ich liebe es wenn es schön warm ist. Auch hatte ich das Glück im ersten Teil in größeren Gruppen mitzufahren.
Nach dem Hohen Hagen bildetet sich auch wieder eine Gruppe bei der ich gut mit rollen konnte. So waren die letzten 25km bis Göttingen gut zu meistern.
Leider gab es auch einige Stürze. Gute Besserung an die Pechvögel!
Danke an die Organisatoren, es war wieder ein schönes Rennen.

Viele Grüße Maik

Es heißt immer früh aufstehen, wenn es nach Kellerwald geht und für Marko war der Start für 86 km schon um 9.00, Michael unser Bikefreund aus
Heiligenstadt und ich ( Ingo) starteten um 10.00 für die 45 km - Strecke. Höhenmeter waren, anders wie angegeben, 1125 hm ( nach unserer Messung) zu bewältigen. Die Strecke ist ja so wie sie im Moment ist gut gemacht und auch wieder spektakulärer und die Streckenbedingungen und das Wetter waren ideal: warm und trocken
Nachdem wir Marko zum Start begleitet hatten, rollten wir nach 1 Std. Vorbereitungen dann auch los wie immer mit Einführungsrunde und dann mit hohem Tempo die ersten Straßenkilometer gefolgt von der ersten langen Steigung im Gelände. Ich fuhr die ersten Kilometer mit Torsten vom           Team RAD-ART Gotha zusammen, mußte ihn dann aber ziehen lassen und mein Tempo fahren, denn meine Beine gingen irgendwie schwer und ich dachte, daß ich dann später besser in Gang komme und die nächsten 2 steilen Anstiege war es auch besser, obwohl die Sonne ganz schön von oben heizte und trotz der mehrtägigen Trockenheit waren einige Trails / Abfahrten noch schlammig, aber ganz gut fahrbar... nur mit überholen war es dann immer schlecht. Der letzte Anstieg zog sich dann ziemlich in die Länge und der letzte Streckenabschnitt mit Schlußtrail im Zielbereich machten mir nochmal richtig zu schaffen. Die Uhr stand bei 2 Std. 33 als ich durchs Ziel fuhr, hatte mir eigentlich eine bessere Zeit vorgenommen, wenigstens besser als letztes Jahr mit 2 Std. 25   Aber doch froh im Ziel zu sein warteten wir auf Marko und machten uns schon Gedanken, denn für seine Verhältnisse musste er längst da sein. Leider hatte er eine Reifenpanne und die Schnellreparatur mit Kartusche war erfolglos, mußte sich dann von einem guten Kollegen Schlauch und Pumpe ausborgen und verlor letztendlich durch die Reparatur 20 min. Sehr ärgerlich aber besser als ein Sturz. Wie immer verbrachten wir noch einige Zeit dort bei Essen und trinken und strahlender Sonne. Zur Veranstaltung selbst brauch ich nicht viel zu sagen.... alt eingesessen und gut organisiert, ich denke daß es heute das 10. mal gewesen sein könnte, daß ich hier gestartet bin, müsste mal rechnen.               

Also bis nächstes mal.

Gruß Ingo

Dieses Jahr am 8. April der erste Start beim Berliner Halbmarathon überhaupt, eine der größten Laufveranstaltungen in Deutschland überhaupt mit 36.000 Startern quer durch die Berliner Innenstadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten unterwegs, für die man aber im Rennen nicht viele Blicke übrig hat.

Die Vorbereitung verlief leider suboptimal. Im März setzte mich eine stärkere Erkältung eine Woche lang außer Gefecht. Nachdem diese auskuriert war, hatte ich leichte Probleme mit meinem linken Fuß.

Entsprechend skeptisch fuhr ich nach Berlin. Ich hoffte zwar noch, mit etwas Glück meine persönliche Bestzeit über die Halbmarathondistanz aus dem Jahr 2016, die bei rund 1:31:30 h lag, einzustellen oder marginal zu verbessern, mit einer 1:30 oder gar 1:29 rechnete ich jedoch nicht mehr. Auch mit einer Zeit zwischen 1:33 und 1:35 hätte ich nach der Vorbereitung zufrieden sein müssen.

Ganz entspannt am Vormittag fuhr ich in meine Heimat, zum Kyffhäuser, um bei besten Wetter auf der klassischen Mittelstrecke zu starten. Der Wind stand wie immer beim KBL aus südwestlicher Richtung und versprach ein taktisches Katz- und Mausspiel am Anfang und Ende der Strecke.

Wie immer bei schönem Wetter nette Leute und saubere Räder. Nur meins wieder nicht, wird ja eh wieder dreckig, und so sollte es auch kommen. Der Start ging mir etwas auf die Nerven… ganz vorne gestanden und 3 Minuten vor Start den Puls nach oben getrieben, sagt die Ansagerin plötzlich, es verschiebe sich alles um 5 Minuten. Daraus wurden dann irgendwie 10 … es wurde alles sehr nervös. Dann der Countdown, ein mittlerer Gang ist eingelegt, Start! Nach einer halben Kurbelumdrehung ramme ich den Schuh in das Pedal, merke wie es einrastet. Dann reiße die Geschwindigkeit so schnell nach oben, dass ich als Erster in die Kurven gehe und auf die Straße komme. Das Polizeiauto fährt ziemlich dicht vor mir und ich spüre wie ich etwas Windschatten abbekomme. So halte ich erstmal vorne die Stellung und alle hinter mir her. Auf der langen Straße nehme ich raus und reihe mich ein. So fährt es sich entspannt, doch allzu lange wollte keiner vorne bleiben, der Wind war doch sehr stark. Einmal ist das Tempo bis auf 22 Kmh gesunken, weil keiner Lust hatte sich für die anderen zu verausgaben. So zog sich das ganze hin, bis wir endlich den Wald erreichten. Hier ergriffen nun 3 Fahrer die Initiative und lösten sich aus der Hauptgruppe. Mich verschlug es im ersten Moment hinter die Verfolgergruppe um Toni Rudolph und meinen Teampartner Marko, da ich noch etwas verausgabt von dem Wind war. Doch je länger wir bergauf fuhren, umso näher kam ich wieder und hängte mich hinten an. Ich kannte die Strecke perfekt, 2009 war ich bei der Bundeswehr und nach Dienstschluss drehte ich am Kyffhäuser noch so manche Runde. Ich kam irgendwie in der Gruppe nach vorne und nach einer kurzen bergab Passage sprintete ich den Schlussanstieg hoch. Perfekt, die Gruppe war weg und ich holte den 2ten und 3ten ein. Zusammen ging es über die Trails Richtung Denkmal. Die 2 kannten hier auch nicht die Ideallinie und hatten ihre Probleme. Ich konnte immer volles Tempo in den Kurven gehen und überholte sie. Der eine hatte wohl auch keinen guten Grip bei dem Schlamm und verabschiedete sich nach hinten. Kurz vor dem Denkmal überholte mich Jan Salm und brachte sich auf Abstand. 30m im Trail, 50m am Berg. Er war noch in Reichweite aber auf der langen Abfahrt gen Udersleben sah ich ihn dann nicht mehr. Blick nach hinten: keiner da. Blick nach vorne, klein gemacht und gedämmelt was die Beine hergaben. Dann wieder Gegenwind am Flugplatz und Verzweiflung kam auf. Gleich sammelt mich eine 5 Mann Gruppe ein und ich kann nicht dran bleiben… dachte ich. Ich machte mich so klein es ging, Sattelstütze runter, Hände zum Vorbau, Arme und Körper runter. So gab ich alle Körner die ich noch hatte, ich wusste ja, dass ich auf Platz 3 lag. Noch 3 Km gleich geschafft, Blick nach hinten. Mist! Da sind welche die ich nicht grade überholt habe, aber noch weit weg. Getreten was ging! Letzter Trail, geschafft. Kurven durch die Innenstadt, Blick nach hinten: keiner da? 500 Meter. Immer noch klein und schnell Richtung Ziel. An der Therme umgesehen, DA! Sie waren fast an mir dran, aber ich habe gesehen, dass es für mich reichen würde und fuhr nicht im Sprint ins Ziel. 1,8 Sekunden hinter mir Platz 4 und 5 im Fotofinish. Es hat gereicht! Ich war so erleichtert und noch den ganzen Tag mehr als glücklich über dieses Ergebnis!

Gemeinsam mit den Sportfreunden vom Ostwest Express nahm ich dann noch bei der Siegerehrung einen der 3 wenigen Pokale entgegen. Mein bisher größter Erfolg bei dieser Veranstaltung, ich erinnere mich noch wie ich 86. gesamt war :P Damals eines meiner ersten Rennen überhaupt.

Mit sportlichen Grüßen Tobi

Wie jedes Jahr aufs Neue ging es für Ronald und mich zum Kyffhäuser Berglauf. Ich startete auf der Kurzdistanz von 21,5 km.Ronald wollte auch starten, musste sich aber am frühen Morgen dagegen entscheiden da er ein dickes Knie hatte.

Nach kurzer Anmeldung und ein Hallo an unsere Teamkollegen Tobias, Ingo, Norman und Marko die auf der Mitteldistanz starteten, reihte ich mich zuerst in der Startaufstellung ein. Bei herrlichem Sonnenschein und kurz/kurz Klamotten hatte ich ein gutes Gefühl was das Rennen betraf. Von Start an spürte ich da geht heute was und ich kam auch mit einem gleichmäßigen Rhythmus den ersten langen Anstieg hoch. Ich wollte dieses Mal das Beste aus mir raus holen und um eine Platzierung kämpfen.

Die Strecke war von dem Regen am Vortag etwas aufgeweicht und es ging nicht ganz so zügig wie im Vorjahr. Ich biss die Zähne zusammen und drückte alles an Kraft in die Pedale was ich hatte. Auf der geraden und in den schnellen Abfahrten konnte ich wieder Zeit gut machen die ich in den Anstiegen verloren hatte.

Leider funktionierte mein Tacho nicht und ich hatte kein Zeitgefühl, aber im Zielbereich erfuhr ich dann das am Ende Gesamt Rang 4/20 und in der Ak 2/6 für mich heraus sprang!

Ich freute mich wie ein Honigkuchenpferd, da ich noch nie auf dem Gesamtpodest bei dem Kyffhäuser Berglauf stand.

Glückwunsch auch an Tobias der Gesamtplatz 3 auf der Mitteldistanz belegte!

Es war ein schöner Tag!

Jetzt feile ich weiter an meiner Form.

Eure Anni

Auch für mich sollte der Saisonstart in Leipzig sein. Nun das erste aufeinandertreffen zeigt den wahren Leistungsstand. Mir war bewusst das ich nach der Grippe noch ein wenig brauche um 100 % Leistung zu bringen.
In diesem Jahr hat man die Startzeiten auseinander gezogen die Kurzstrecke war recht früh dran mir wars recht. Je weiter die Zeiger der Uhr vorrückten je nervöser wurde ich. Dann war es endlich soweit das Fahrerfeld setzte sich in Bewegung natürlich gleich mit einer mega Geschwindigkeit. Auch Anne war mit im Feld und zog gleich an mir vorbei. Ich musste mich erst einmal finden, ich dachte bist Du noch im Winterschlaf aber dann ging es ständig besser. Auf den ruppigen Wiesenpassagen gelang es mir mehrere Plätze zu gewinnen. Ich muss sagen ein Fully war hier klar von Vorteil auch Anne erkannte das als ich mich vorbei schob. Ich fuhr in den Sandbereich das ist nicht mein Untergrund aber es ging recht gut. Als ich durch den Start/Zielbereich fuhr hörte ich den Sprecher sagen Anne die Drittplatzierte bei den Damen. Ich überlegte kurz nahm kurz den Tritt raus und ließ Anne aufschließen. Ich hatte erkannt das es für mich nicht viel weiter nach vorn geht und unterstützte Anne bei der Absicherung des Podestplatzes. Flott umrundeten wir den See und der Plan ging auf. Unsere Raceabteilung hat sich gut geschlagen Anne P3 gesamt Ak P1 für mich sprang P7 in der Ak raus. Sandy gewann später noch die Mittelstrecke.

Beste Grüße aus dem Harz 

Ronald

Am Sonntag ging es für mich zum ersten MTB Rennen des Jahres und gleichzeitig das erste Rennen für mein neues Team Ostwest-Express e.V. Ich war mega aufgeregt. Da ich mich für die mittlere Distanz angemeldet habe und somit später startete, konnte ich mir noch den Zieleinlauf der kurzen Distanz anschauen. Der Startschuss fiel gegen 13 Uhr. Ich reihte mich gleich hinter den ersten Männern ein um mich erstmal etwas nach vorn fahren zu lassen. Das Starttempo für mich als Frau eine Zumutung und eigentlich nicht möglich. Somit hätte ich mich nach wenigen Metern am liebsten ans Wasser gelegt statt weiter zu fahren. Aber ich habe versucht solang es ging dran zu bleiben. Nach der ersten Runde sah ich schon keine Frau mehr hinter mir. Habe versucht konstante Rundenzeiten zu fahren was mir auch recht gut gelang. Nach Runde zwei wurde mir zugerufen das ich 4 min Vorsprung auf Platz 2 habe. Das hieß für mich natürlich nicht bummeln sondern Vorsprung ausbauen. Am Ende gewann ich mit 6:30 min Vorsprung auf Platz zwei das Rennen. Danke an mein neues Team sowie An Ni und Ronald Schmidt. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben bei euch. Außerdem ein großes Dankeschön an Auto und Freizeit GmbH Chemnitz für das neue Rad. Auch danke Tobias Grüttner fürs aussuchen und montierten der Reifen. ?
? SeinWelt Fotografie Toni Eckardt Larasch

Viele Grüße Sandy

Vielen Dank an alle Sponsoren des Teams

#McDonald’s
#aktiv3
#kettenwixeduraglide
#vdo
#Giro
#harzbikehaus
#Biehler
#bänecke
#harzdrenalin

Erfolgreicher Einstand:     Sandy Stolarz Mittelstrecke  Platz 1.  Gesamtwertung und Platz 1. Ak

Zuverlässig wie immer:    Anne Subklew Kurzstrecke   Platz 3.  Gesamtwertung und Platz 1. Ak

Ausbaufähig:                   Ronald Schmidt Kurzstrecke Platz 47.Gesamtwertung und Platz 7. Ak

 

 11. Warm-Up-Marathon in Hellental

Perfekter Saisonstart:   Tobias Grüttner   Kurzstrecke Platz 1. Gesamtwertung und Platz 1. Ak

   Das wird schon:            Ingo Dettenbach Kurzstrecke Platz 48. Gesamtwertung und Platz 12. Ak

E- Bike Wertung:  Heiko Leder Platz 1.

 

Berichte folgen in Kürze

3. Lehniner Hasenrennen am 02.04.2018

Nun hat meine Saison 2018 auch mit einem Radrennen in Lehnin begonnen.

Um 12:30 Uhr hieß es für die Frauen und Senioren 4 start frei.

Von Anfang ging es in einem hohen Tempo auf dem Rundkurs von 6,4 km der 8x gefahren werden musste.

Auf einer breiten Straße mit gutem Belag ging es erstmal mit Gegenwind und kühlen 10 Grad nur geradeaus bis zu einer 90 Grad Linkskurve wo es dann langsam hügelig wurde.

Echte Berge wie im Harz gibt es in Brandenburg ja bekanntlich nicht, aber wenn man im hohen Tempo mehrfach dort rauf musste, wusste man auch was man getan hat zumal es nirgends eine Verschnaufpause gab. Kurz bevor man zum Ziel abbiegen musste, war der Fahrbelag recht ruppig wo es einem ganz schön an Konzentration und Kraft abverlangte. Ich fand nach 1,5 Runden zwei Mädels wo ich mich anschließen konnte. Wir wechselten uns ständig mit der Führungsarbeit ab und eine Runde später schloss sich noch eine vierte Dame bei uns an. Ab und zu hatte ich echt Probleme dort mithalten zu können und 2 Runden vor Ende bekam ich noch leichte Krämpfe im linken Bein, aber ich habe die Zähne zusammen gebissen und gut gekämpft. Zum Schluss gab es noch einen Zielsprint, aber ich musste abreißen lassen da meine letzten Körner verbraten waren.

Platz. 15 sprang für mich heraus! Zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber mit meiner stetig verbesserten Leistung.

Es war eine gute Veranstaltung und ich komme gerne wieder, zumal es selten noch ein Frauenrennen gibt!

Eure Anni