Podestplatz beim 4. Neuseen Mountainbike Cup Leipzig  27.09.2009

Wolfgang Kölsch und Ronald Schmidt hatten wie schon im Vorjahr für den Neuseen Cup gemeldet. Das wichtigste vornweg -es war ein TRAUMWETTER -ein schöner Tag um auch mal Belantis zu genießen (wohlgemerkt mit freiem Eintritt !!) Wolfgang startete bei der Langstrecke, ich hatte mich für die Kurzstrecke entschieden.

Erwähnen möchte ich auch, das Familie Kölsch  erstmals den Nachwuchs am Start hatte.

Bei herrlichem Spätsommerwetter fielen die Startschüsse zu den verschiedensten Zeiten. Wolfgang war natürlich in der ersten Startgruppe, ich dagegen konnte bis 13:00 Uhr relaxen. 14 Uhr war meine Stunde der Wahrheit.

Die Strecke ist fahrtechnisch eher anspruchslos, war aber auf keinen Fall ein Sonntags nachmittags Spaziergang. Auf Grund von Wegebauarbeiten hatten wir mit den verschiedensten Untergründen zu kämpfen. Grober Schotter, feiner Splitt, Sand, Waldautobahn und auch Asphalt war dabei.

Wolfgang beendete problemlos das 88 km lange Rennen als  6. und damit ging sein Traum von einer Top Ten Platzierung in Erfüllung. Nun aber begannen seine Problemchen. Nach dem Duschen war er nicht mehr in der Lage, Schuhe und Strümpfe anzuziehen. Die Krämpfe in den Beinen waren stärker als er. Wie gut ist es doch dann, wenn Frau ,Kinder und Hundedame  „ Amy"  dabei sind. "Mann" lässt sich dann einfach verwöhnen .

Nun war die Kurzstrecke im Rennen, hier war volle Tüte angesagt von Anfang bis Ende. So was hatte ich schon geahnt, sauschnell ging es in den Grobschotter. Ich hatte die falsche Linie gewählt, der Kampf mit der Erdanziehung begann. Welch ein Glück, ich gewann.  Aber so um die 10 Plätze hab ich bestimmt verloren. Also nun nichts wie hinterher! Doch bei der windanfällige Strecke geht das nur in einer Gruppe. Ich tat mich mit zwei Fahrern zusammen, um durch wechseln in der Gruppenführung ein bisschen Kraft zu sparen. Fehlschlag, von korrektem wechseln müssen die noch nie gehört haben !!! Ich konnte worttechnisch nicht an mich halten und machte einige Bemerkungen und machte mich anschließend  davon !! Ich war dann wieder allein auf weiter Flur.  Bald ging es in einen weichen Bereich. Hier fand ich dann ein gutes Hinterrad nun lief alles Optimal. In der Führungsarbeit wechselten wir immer wieder und so konnten wir weitere Fahrer einholen und überholen. So erreichten wir dann den das Zielgelände auf einen Endspurt musste ich verzichten -weil Flasche leer. Aber was soll`s,  am Ende konnte ich mich über einen 3. Platz in der AK Wertung freuen.

Ronald Schmidt