8. Langenberg Marathon Bruchhausen 04.10.2009

Platz 1. bei meinem letzten Marathon Rennen in der Saison 2009.

 
Schon die Anreise hatte es in sich.......

Unterwegens stellte ich fest, das ich mein Navi zu Hause vergessen habe. Hab gemerkt, wie abhängig man von den Dingern werden kann. Habe allen Ernstes in Erwägung gezogen, die Teilnahme deswegen ausfallen zu lassen. Echt! Mein Atlas sagte aber zu mir - Du schaffst das!!

Dann - Umleitungen und das schlechte Wetter ließen mich nicht so recht vorankommen. So gegen 09:15 hatte ich dann Langenberg erreicht, schnell angemeldet und danach sofort mit den Startvorbereitungen begonnen.  Rechtzeitig rollte ich in den Startblock, mehr als 650 Fahrer taten das auch. Ich stand im ersten Drittel des Feldes.

Pünktlich um 10:00 Uhr wurde in der Ortsmitte von Bruchhausen der Startschuss abgefeuert. Schnell zog sich das Feld auf der 5km langen, leicht steigenden Asphaltstraße weit auseinander. Nun ging es ins Gelände wieder nach Bruchhausen. Die Ortsdurchfahrt mit den vielen Zuschauern ist schon was besonderes. Ich fand mich in einer großen Gruppe wieder, hier wurde ständig Druck gemacht. Nach den starken Regenfällen waren einige Streckenabschnitte doch recht weich. Hier musste ich immer ein wenig abreißen lassen, konnte aber immer wieder Anschluss finden.

Am „unendlichen" Anstieg zum Langenberg wurde die Gruppe dann doch halbiert. Ich konnte gut mitgehen. Die Strecke hatte es schon in sich. Es gab nur kurze Ruhephasen. Im folgenden Downhill konnte ich mich mit 2 weiteren Fahrern ein wenig absetzen. Und dann kam so ca. 10 km vor dem Ziel  noch der Megaknaller -ein Serpentinenanstieg- meine Illusion von einem entspannten Abschluss erfüllte sich also nicht.

Trotzdem Kopf runter und Kurbeln. Das ich hier noch Plätze gewinnen konnte, hätte ich nicht gedacht. Aber die 1100 Hm haben bei den Fahrern ihren Tribut gefordert. An der Kuhweide vorbei ging es in den Ziel Downhill - ein cooler Trail.     

In der Klassenwertung konnte ich den 1. Platz belegen, na damit war ich mehr als zufrieden.

Das Saisonfazit fällt nach den letzten Rennen nun doch etwas positiver aus. Verletzungen hatten mich doch arg zurückgeworfen irgendwie war dadurch auch die Motivation weg.

Aber nun: Ende gut alles gut.

Ronald Schmidt