Rennberichte

Nach acht langen Jahren der Abstinenz, wurde der Einzelkämpfer wieder aus dem Dornröschenschlaf geholt. Es war eines der wenigen Bikerennen in diesem Jahr, die trotz Corona stattfanden. 

Die Organisation und Vorbereitung verlangte Roy Juch, Familie, Freunden und Bekannten so einiges ab. Auch die Mitglieder vom Ostwest Express unterstützten tatkräftig.  Wenn man nach so langer Pause wieder ein Rennen organisiert, musst Du praktisch bei Null anfangen. ABER, wir habens hingekriegt.

Das Kernproblem war die Auswahl der geeigneten Strecke in Sülzhayn. Nicht zu leicht, nicht zu schwer sollte sie sein, ein gutes Mittelmass zwischen Anstiegen und Abfahrten  und nach langem tüfteln kam dann letztendlich diese Runde mit 9,5km und 350hm raus. 20 & 40 km waren für die Mountainbikes geplant und 30 km für die E- Bikes.

 Kommen wir nun zum Renngeschehen. Mit 10 Fahrern hatten wir die stärkste Mannschaft am Start und waren für allen Distanzen gemeldet. Auf der Kurzstrecke war Ingo Dettenbach und unser Neuzugang Paul Gessner am Start. Paul dominierte in seiner AK und gewann diese souverän, Ingo fuhr ins Mittelfeld.

 

Unsere Damen Monika Eggert und Anne Subklew gaben sich auf der Langstrecke die Kante. Trotz mächtig Schlamm, waren die beiden absolute Kämpferinnen, aufgeben war keine Option. Ich vergaß zu erwähnen, das am Vorabend ergiebige Regenfälle die Strecke mächtig aufweichte. Moni machte ihr Ding und gewinnt die Ak, Anne fährt in ihrer Ak auf Platz 3. Gratulation ihr beiden!

Bei den Herren Michael Schulze, Marko Synowzik, Niko Pflüger und Norman Knirsch auf der 40 km Strecke. Michael fährt auf P2, Marko auf P5 nach Bodenkontakt erkämpft Nico noch P11 und Norman erwischt einen gebrauchten Tag. Ein feines Ergebnisse! Klasse!!!

 

Bei den E- Bikes wurde nach Akkugröße unterschieden bis 506 Wh die kleine Klasse und die große Klasse bis 750 Wh. In beiden Klassen waren wir vertreten. Marcel Schröder in der kleinen und er gewann– Stark! Thomas Rittmüller verpasst in der Klasse 750Wh um wenige Sekunden den Sieg aber was soll’s, Platz 2 ein MEGA Ergebnis.

Hier nochmals ein Dank an alle die dieses Event unterstützt haben. Ein bisschen herausheben möchte ich Mike, der die tolle Startrampe gebaut hat. 

Wir hoffen, dass sich das Race in den nächsten Jahren im Rennkalender etabliert.

Das Team geht nun in die Winterpause, in der Hoffnung, dass man 2021 die Coronapandemie in den Griff bekommt und die Rennen wie gewohnt durchgeführt werden können.

Ein Dank an unsere Sponsoren, die uns in der schwierigen Zeit die Treue gehalten haben.

Im Namen des Teams

Ronald Schmidt