Teilnehmer: Michael Lücke, Ingo Dettenbach


Nachdem ich am Rennen Neustadt im Harz leider nicht teilnehmen konnte, habe ich mir orgenommen zum Saisonabschluss den Mertendorfer EC mitzufahren.

Michael entschiedsich auch mitzukommen und so freuten wir uns auf ein Rennen mit mehreren Sonderprüfungen und Wertungen. Es war eine kleine Veranstaltung mit nur 21 Startern aberdas Rennen hatte durch seine 6 verschiedenen Punktwertungen: Schnellstart, Race,Langsamfahrstrecke, Bergsprint, Talsprint, Crossstrecke einen besonderen Reiz.

Wir kamen schnell mit den Teilnehmern und Veranstaltern ins Gespräch und es herrschte eine sehrangenehme Atmosphäre, das strahlend schöne Wetter tat sein Übriges.Pünktlich um 10:00 startete der erste Fahrer (Einzelstart mit Zeitnahme für die ersten 60 Meter. Michael und ich starteten als Nummer 19 und 20. Leider ließ die Kennzeichnung derStrecke ziemlich zu wünschen übrig, was Michael zum Verhängnis wurde, er musste dadurcheinen ziemlich großen Umweg fahren und sein Kampfgeist litt sehr darunter.


Die Racerunde von ca.29 km war schnell zu fahren und ich gab richtig Gas ungeachtet der hohen Pulsfrequenz aber es war ja Kurzstrecke. Im Ziel angekommen hatte man kurz Zeitseinen Kreislauf herunterzufahren um die Langsamfahrstrecke zu absolvieren. 5 Meter in 25Sekunden. Mit der Balance hapert es noch wenn man bedenkt dass Einige minutenlang in der
Markierung standen. Kurze Pause, dann der Bergsprint – 400 Meter – der noch mal richtig Kraft kostete und die Oberschenkel schmerzen ließ. Ich fühlte mich nach der kurzenErholungsphase zwar wieder gut doch nach den ersten 50 Metern Bergsprint spürte ich die 29km, die uns schon in den Beinen steckten.


Dann der Talsprint, ein Slalom zwischen den Bäumen wo es auf gute Technik ankam: Geschafft – alle Bäume waren unversehrt! Wir auch!Nur noch eine Prüfung: die Crossstrecke auf einem Gelände wo man einen Baggerfahrer mitseinen Ideen freien Lauf ließ um die Strecke zu präparieren. Tiefe Löcher, Buckelpisten und Baumstämme galt es zu überwinden. Das erforderte noch mal hohe Konzentration und vielKraft. Die Bilder sprechen für sich – bei Baumstamm Nr. 4 lernte ich die Rolle vorwärts.Nach dem Rennen saßen wir noch gemütlich in der Sonne und warteten auf die Auswertung.

Alles in allem eine sehr schöne Veranstaltung und ein abwechlungsreicher Wettkampf, der sehr viel Spaß machte und ich freute mich über den 12. Platz. Und auch wenn Michael einbischen Pech hatte, fuhren wir zufrieden nach Hause, denn wir haben wieder viel Rennerfahrung gesammelt.