Nach einem sehr schlammigen und gelungen 1. Rennen des Cups, ging es jetzt in die 2. Runde, um das Punktekonto zu verbessern.

Wir erhofften uns diesmal besseres Wetter, damit nicht wieder eine Schlammschlacht auf uns zukam. In den letzten Tagen vor dem Rennen sah es nicht so aus, es regnete in Strömen und wir konnten nur hoffen dass es an diesem Rennsonntag nicht so werden würde.

Also machten wir uns guter Hoffnungen am 01.07.2007 auf den Weg nach Neuhaus am Rennweg. Norman aus Kölleda und Heiko aus Uder.

Für beide war es eine lange Anreise, um an diesem Cuprennen teilnehmen zu können.

Heiko fuhr ca. gegen 05:45 Uhr los und wollte rechtzeitig zur Anmeldung da sein.

Er kam auch rechtzeitig um 08:00 Uhr in "Neustadt" am Rennweg an. Dort suchte er nach den Hinweisschildern des Veranstalters des MTB - Rennens, aber er konnte keine Hinweisschilder zum Rennen finden. So entschloss er sich einfach auf den Sportplatz zu fahren, weil die meisten Veranstaltung erfahrungsgemäß auf Sportplätzen starten.

Dort angekommen war der Sportplatz leer und er entschloss sich nochmals mit Normen zu telefonieren. Er erklärte Normen die Situation, dass hier niemand zu sehen ist und fragte ihn wo das Rennen genau starten sollte. Er bestätigte ihm, dass es am Sportplatz losgehen sollte. Normen hatte eine Idee, frag doch mal jemand aus dem Ort, wo das Event abläuft. Nach ca. 10 min traf Heiko jemanden, den er nach der Veranstaltung fragen konnte. Diese Person sagte: " Sie sind hier nicht in "Neuhaus am Rennweg "sondern in" Neustadt am Rennweg". Upps dacht Heiko und kramte den Autoatlas aus dem Wagen und schaute nach. Dort muss er feststellen, dass es bis Neuhaus immer noch ca. 30 km zu fahren waren.

Jetzt hieß es das erste Mal Gummi geben um noch pünktlich um 09:40 Uhr am Start zu erscheinen.


Endlich angekommen und mit Normen und Simone getroffen, bereiteten wir uns in rasendem Tempo auf das Rennen vor. Simone sorgte noch schnell für eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen (wer Simone kennt, weiß dass sie immer leckeren Kuchen dabei hat).

Nach 2 min am Start fiel für Heiko schon der Startschuss für die 35 km Strecke. Normen hatte noch etwas mehr Vorbereitungszeit für die 50 km. Hier viel der Startschuss erst um 10:00 Uhr.

In der hintersten Startreihe hieß es nun für Heiko das 2. Mal ordentlich Gummi zu geben, damit er die etwas schlechtere Ausgangsposition durch einen schnellen Start wieder aufholen konnte. Nach ca. 13 km dann die Ernüchterung für ihn. Leider macht auch hier mal wieder, wie schon so oft bei Teamkollegen, das Material am Rad schlapp.

Ein Speichenschaden und ein Riss in der Felge katapultierten ihn aus dem Rennen. Schade, schade über dem Tag hing ja bereits bei der Anreise kein gutes Omen.


Normen hatte beim Start eine bessere Position und "die Katze" machte ihrem Namen wieder alle Ehre und fuhr in der ersten Runde (ca. 25 km) eine super gute Zeit.

Normen setzte sich das Ziel, die 50 km unter 3 Stunden zu fahren. Dieses Ziel konnte er am Ende mit Bravur absolvieren. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, schöne Singeltrails, sehr schlammigen Passagen, Geröllanstiegen und Bachdurchfahrten.

Der Veranstalter bot hier wieder eine gute Streckenwahl. Leider konnte er ein paar organisatorische Dinge hinsichtlich der Verpflegung (Pasta-Essen) nach dem Rennen nicht nachkommen. Ganz einfach gesagt, es gab nichts zu beißen. Der Catering-Service hat ihn mit 250 Essen versetzt.

Der Magen hing uns nach dem Rennen in den Kniekehlen. Aber Simone hatte ja noch Kaffee und Kuchen, das hat uns gerettet. Nichts desto trotz fand der Veranstalter am Ende auch für das Verpflegungsproblem eine akzeptable Lösung (Rostwurst).

Alles in Allem ein angenehmes Rennen in angenehmer Begleitung.

 

Norman und Heiko