Der 1. Städte Marathon für Radfahrer

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin! - unter diesem Motto machten sich Michael, Thomas und Ingo am 25. Mai auf in die Hauptstadt zum einzigartigen neuen Straßenradrennen für Jedermann.

Bereits in den ersten zehn Tagen waren  bereits 5000 Teilnehmer angemeldet. Zum Start um 9:00 auf der Straße des 17. Juni waren nun bereits rund 10200 aus 16 Nationen vertreten unmittelbar vor dem Brandenburger Tor.

Eine super Kulisse & wahnsinnige Atmosphäre, strahlender Sonnenschein und 20grad Celsius, ein bessere Motivation konnten wir nicht bekommen. Uns ging es mal wieder richtig gut.

Gestartet wurde in 11 Startblöcken mit jeweils 2min. Verzögerung. Zur Auswahl standen wahlweise 60 & 105 km zur Verfügung. Thomas (Ingos Bruder) fuhr die kleine 60km Runde, Ingo und Michael entschieden sich aber für die Langdistanz, schließlich wollten sie möglichst viele Eindrücke aus Berlin mitnehmen, denn Berlin auf abgesperrten Chauseen mit dem Rad abzufahren und gleichzeitig zu erleben, denn diese Möglichkeit wird einem nun nicht jeden Tag geboten.

Start:

Kurz nach der Durchfahrt des Brandenburger Tor erfolgte die Zeitnahme auf dem Pariser Platz. Schon 2km weiter wartet der bedeutendste protestantische Kirchenbau Deutschlands auf die Teilnehmer - der Berliner Dom. Auf den folgenden 9,4km kommt das Fahrerfeld an einigen Prachtstraßen Berlins vorbei u.a. Unter den Linden, Kurfürstendamm sowie am roten Rathaus. Weiter westwärts führt die Route über den Potsdamer Platz und vorbei an der Gedächtniskirche. Nach ca. 25km durch die Stadtteile Steglitz und Tempelhof. Entlang der East Side Gallery - dem größten bemalten Stück Berliner Mauer - geht es am Alexanderplatz vorbei rasant Richtung Regierungsviertel mit all seinen architektonischen Highlights; Reichstagsgebäude, Bundeskanzleramt. Weiter am größten Prunkvollsten Schloss Charlottenburg und Tegeler See. Anschließend folgt eine Schleife durch das beschauliche Havelland zurück Richtung Ernst-Reuter-Platz. Identisch mit dem Weg der 60km Runde, verläuft die Strecke wieder zurück um die Siegessäule, ehe die Radsportler über die Straße des 17. Juni sprinten - mit 3.8km die längste Zielgerade der Welt. Der Hammer!!!

Für Ingo, Thomas und Michael war die Strecke trotz des flachen Verlaufs und doch einigen tiefen Schlaglöchern jeden Pedaltritt wert. Denn die lautstarke Unterstützung der 250.000 Zuschauer an der Strecke mit diversen Instrumenten u.a. Schlagzeug Orchester.

Die Streckentrennung erfolgte mittels Lautsprecherdurchsage und 1 x 2m große orangefarbene Hinweistafeln, einfach Klasse, Lob an den Organisator.

Nach der erfolgreichen Teilnahme in Göttingen bei der Tour de Energie, sammelten wir erste Erkenntnisse und konnten diese Erfahrungen mir unserer Kondition hier verwirklichen.

So suchte sich jeder Fahrer seine Zielgruppe und versuchte dieses teils sehr hohe Tempo mitzugehen. Manchmal führte auch ein OWE Radler eine Gruppe an indem er mehrere Kilometer an der Spitze fuhr und ein 20 - 30 köpfiges Feld hinter sich her zog. Dies gab uns immer wieder neues Selbstvertrauen und weiterhin Kraft für schnelle Beine.

Es ist schon ein super Gefühl wenn man in der Gruppe wo man gerade fährt vorne mitmischt bzw. an der Spitze das Tempo vorgibt!!! 

Nach einer erfolgreichen Zieleinfahrt trafen wir uns an den Verpflegungsständen wo wir mit Wasser, Iso Drinks ...Keksen, Äpfeln, Bananen und Orangen unsere leeren Speicher auffüllten. 

Für uns steht fest, nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei.

Nochmals ein riesen Lob an die Organisatoren. Echt Klasse!               

Michael                                     02:55:21  hh:mm:ss   

Ingo                                         02:45:16  hh:mm:ss 

Thomas (Ingos Bruder)            01:56:50  hh:mm:ss