12. Marathon Friedrichsbrunn am 24.05.09

An diesem Wochenende fanden ja gleich 3. MTB Veranstaltungen statt. Lange habe ich überlegt, wohin? - am Mittwochnachmittag habe ich mich in Friedrichsbrunn entschieden. 2006 bin ich dort schon einmal gestartet,

seither hat sich die Streckenführung komplett geändert, mir gefällt es so recht gut. Leider hatte ich am Mittwochabend ca. 3 Stunden nach der Anmeldung bei einer Trainingsrunde noch Bodenkontakt. Das linke Knie hat`s erwischt, Volltreffer auf der Kniescheibe, 2 Tage Ruhe und kühlen. Samstagabend habe ich mich für den Start entschieden, nur noch leichte schmerzen aber schön bunt war es. Das Starterfeld war auf Grund der Veranstaltungsdichte nicht so groß in meiner AK aber gut besetzt. Und so waren auch wieder einige bekannte Gesichter auch vom Team Auebiker dabei. Ich hatte die 51 km Strecke gewählt auf Grund des Regens in der vorherigen Nacht präsentierte sich die Strecke ausgezeichnet aufgeweicht. Nach dem Start folgten 4 km Waldautobahn schnell und trocken. Dann begann der weiche kraftraubende Untergrund der in einen Trail Richtung Luppbode mit 5 Wasserdurchfahrten endete. Es begann der erste längere Anstieg der war soweit ok, die Verpflegungsstelle ließ ich rechts liegen und bog nach links in einen schweren Downhill ab. Wie schon so oft hatte ich mich im vorderen Mittelfeld festgebissen. Unten angekommen erkannte ich, das Treseburg ganz in der Nähe war, auch kannte ich den folgenden Uphill nass, schmierig und steil. Eine Schlüsselstelle des Rennens, hier zog sich alles auseinander. Wer diesen Berg bezwungen hatte, hatte auch die technisch schwierigen Stücken bezwungen. Noch immer war ich gut dabei, über ein ständiges auf und ab sammelten sich doch satt Höhenmeter an. Dabei riss das Fahrerfeld absolut auseinander, ich nährte mich dem Start/Zielbereich allein. So ging es dann in die zweite Runde es gelang mir nochmals Anschluss nach vorne zufinden. Vermutlich durch vielen Wasserdurchfahrten nahmen bei mir die Schaltprobleme zu. Die Geräusche waren haarsträubend es knackte, quietschte, rumpelte und weiß der Geier was noch so alles. Nun hatte ich auch schon 2. Fahrer schieben sehen, mit kaputter Schaltung, so entschloss ich mich die Technik zu schonen und das Rennen sicher zu beenden. Auch das Knie war der Meinung etwas Ruhe könnte ihm gut tun sicher habe ich noch einige Minuten verloren. Aber was soll`s von hinten kam nichts und nach vorne ging nichts! 

Ronald Schmidt