Rennbericht 5. Grenzgänger 31.10. - 01.11.2009
 
Danke für einen schönen Saisonabschluss können wir wieder sagen. Erschöpft aber zufrieden saßen wir abends beim Bierchen zusammen, für einen Podestplatz hat es leider nicht gereicht, aber mit unserer Leistung konnten wir uns trotzdem sehen lassen. Mit 150 Teilnehmern war es die höchste Starterzahl bis jetzt, doch die Organisation war prima und wir waren gut versorgt.

Am Freitag hatten wir schon einen gemütlichen Abend und tranken in Ronald's neuen Wohnwagen ein Gläschen Glühwein - hatten uns ja ewig nicht gesehen. Drei Leute unseres Teams reichten am Vorabend des Rennens den Krankenschein ein, so dass wir die Teams noch etwas umstellen mussten.

So starteten Heiko und Michael als Einzelstarter und Norman, Scholli, Ronald und ich (Ingo) als Vierer.

Wie jedes Jahr herrschte eine raue Witterung und das Quecksilber sank und sank als die Nacht hereinbrach... Frost legte sich über die Landschaft und das Thermometer zeigte morgens minus 7 Grad an, also Winterbefehl! In Sachen Radbekleidung sind wir ja zum Glück gut ausgerüstet, und alle waren eigentlich entspannt beim Frühstück und guter Dinge. Draußen liefen die Startvorbereitungen und für Norman, Michael und Heiko ging's um 8.00 pünktlich los...Die Weinkönigin feuerte den Startschuss ab und das Fahrerfeld setzte sich langsam in Bewegung, die  „Betriebstemperatur„ wird bei diesem Kurs auf dem ersten knackigen Anstieg immer schnell erreicht und neben kleinen Gefällestücken sammelt man in der ersten Hälfte der 15 km - Runde fleißig Höhenmeter. Die Strecke war wie immer nass aber gut fahrbar, wir haben sie schon aufgeweichter erlebt. Im zweiten Teil musste man schon sehr vorsichtig sein, denn die kurvenreichen Abfahrten hatten es in sich...

Wir als Vierer fuhren Vollgas und hofften ja auf den 3. Platz, die Rangfolge zeichnete sich jedoch relativ früh im Rennverlauf ab und die ersten 2 Teams hatten einen riesen Vorsprung, das 3. Team 20 min - schwer zu knacken für uns, aber wir gaben natürlich weiter Gas!

Heiko und Michael drehten allein Ihre Runden. Die Kraft gut über 12 Stunden einzuteilen ist die Kunst als Einzelstarter.

Ab 16.00 Uhr konzentrierte sich das Renngeschehen auf die kleine 3 km - Runde und vor allem in der Wechselzone wurde es ziemlich hektisch. Dunkelheit und Kälte machte den Fahrern zu schaffen, die an ihre Reserven gingen. Immer wieder wurden die Runden hochgerechnet, um möglichst kurz vor Schluss noch eine beginnen zu können. Bei uns war dieses Timing perfekt und Ronald ging eine Minute vor Schluss in die letzte Runde, die Platzierung änderte sich jedoch nicht mehr.

Heiko und Michael lieferten auch eine sehr gute Leistung ab, und gingen an Ihre Grenzen.

Wie immer gab es auch diesmal  Livemusik und wir hatten noch einen schönen Abend.

Bis zum nächsten Grenzgänger

Gruß Ingo