Tour d´ Energie von den Terrassen 2011

Es ist Freitagabend der 06.05. ich (Maik) bin gerade von einer schöner Trainingsrunde zurück und sitze auf meinem Sofa mit einem Bierchen in der Hand und schaue in die Glotze. Es Klingelt an der Tür. Äh, wer will den jetzt noch was von mir?

Michael steht vor der Tür und tut mir kund, das ein Bekannter von ihm am Sonntag nicht bei der Tour d´ Energie in Göttingen starten kann. Ich könnte den Startplatz haben. Also habe ich kurz überlegt und zugesagt.

Michael ist dann am Samstag nach Göttingen gefahren und hat die Startunterlagen abgeholt. Sonntag waren wir dann kurz nach 10.00Uhr in Göttingen. Als erstes machten wir uns auf die Suche nach Wolfgang, fanden ihn aber nicht. Dafür trafen wir Harald und Christian von den Auebikern. Nun aber ab in die Startaufstellung. Michael und ich stellten uns in den selben Startblock (Michael hätte weiter vorn starten dürfen). Nach Wolfgang seinem Bericht von „Rund um Köln" war ich ein bisschen verunsichert. Ob das hier so alles gut geht?

Nun kam auch schon der Start. Neutralisiert ging es erst einmal durch die Stadt bis zum Rosdorfer Kreisel. Ab hier begann die Zeitmessung. In Rosdorf stockte es noch ein wenig jedoch am Anstieg nach Jühnde fädelte sich das Feld auf. Ich kam gut bin Tritt und konnte einige Fahrer überholen. Es folgten Meensen und Wiershausen. Nun folgteeine Schnelle Abfahrt nach Hannoversch Münden. Leider gab es hier auch einen Sturz. Gute Besserung an die gestürzten Fahrer. Die nächsten Kilometer führten uns an der Weser entlang bis nach Hemeln. Auf diesem Stück war Windschattenfahren angesagt. Ab Hemeln begann ein längerer Anstieg bis Ellershausen. Ich fand mein Tempo und kam den Berg recht gut hoch. Leider fand ich nach der Verpflegungsstation keine Gruppe vor mir so das ich ein Stück alleine gegen den Wind kämpfen musste. Dransfeld und die Auffahrt zum „Hohen Hagen" lagen in greifbarer nähe.

Die Stimmung an der Strecke von Dransfeld hoch zum „Hohen Hagen" war der absolute Wahnsinn. Ich kam mir vor wie bei einer Bergetappe der „Tour de France". Die Zuschauer standen am Straßenrand mit Tröten, Rasseln und vielen anderen Teilen welche Krach  machen. Absoluter Wahnsinn, Gänsehaut pur!!!

Die Abfahrt vom „Hohen Hagen" über Jühnde nach Rosdorf bestand für mich vor allem in Windschatten fahren und Kraft sparen. Bis Rosdorf fuhr ich in einer Gruppe von ca. 30 Fahrern. Das Tempo war gemäßigt und es gab kein Anzeichen das jemand das Tempo verschärfen würde. Da ich den Rest der Strecke kannte und es nur noch gerade bzw. leicht bergab ging, sprintete ich los. Noch mal kurz umgedreht, aber es folgte niemand. Über den Rosdorfer Kreisel ging es dann auf die Bürgerstraße ins Ziel. Auch hier wieder eine Traumkulisse, viele Zuschauer die einem zujubelten.

Im Ziel habe ich dann auch Wolfgang gefunden. Auf der Massagebank!

Mein Fazit nach meinem ersten Rennradrennen, tolle Stimmung an der Strecke, viele Zuschauer, einfach Super. Wiederholungsgefahr!

Unsere Zeiten Wolfgang 2.28.49 h

                        Michael 2.28.58 h

                        Maik 2.42.42 h

Viele Grüße Maik