24h WM Sulzbach- Rosenberg (Bericht 3)

Am Wochenende 20./21. August, fand zum 3. Mal, das Rennen, Bike on Fire, in der ehemaligen Maxhütte, statt. - ein stillgelegtes Stahlwerk, was vor ca. 10 Jahren seine Produktion einstellte. Sieht man als Außenstehender, diese Gelände, bekommt man den Eindruck, das sich seit 100 Jahren, hier kein Rad mehr gedreht hat. Überall verrostetes Eisen, Ruß, Beton und ein wenig Grün, ziert dieses fleckchen Erde.
Erste Gedanken sind: hier ein 24h- MTB?- soll das Spaß machen?  Die Strecke wurde durchdacht in das alte Werk gebastelt. Es war für jeden Fahrer/- in- Typ, was dabei. Lange Geraden; rechtwinklige, schnelle Kurven; Fahrt durch eine halb abgerissene Halle; kurze Steigungen, mit unterschiedlichen Untergründen und dementsprechenden Abfahrten...
Zur Auflockerung wurde sogar eine kleine Moto- Cross- Strecke eingebaut, was riesigen Spass machte. Für die Anlieger u. Tables hätte ich mir aber lieber ein Motorrad, oder vielleicht ein E- Bike, gewünscht. Nach den ersten vergangenen Stunden, wurde die Strecke dann auch etwas sicherer.
Eingeschlagene Metallpfähle, wurden durch breite Zäune ersetzt und hervorstehende Eisenteile, durch Strohballen, abgepolstert.(warum nicht gleich so ?)
Für unser OWE- Team begann es schon am Freitag Abend, um 18 Uhr, mit den beiden Fahrern, Anne u. Scholli. Es wurde auf leicht gänderter Strecke, ein 4h- Race, ausgetragen. Beide zeigten sich, mit sehr guten Leistungen. Für Anne hieß das, ein 4. Platz in der Damenwertung und "Altmeister", Scholli, landetete in den Top Ten, auf Platz 7.
Unser 24h- Start, erfolgte am Samstag, in der Innenstadt, von Sulzbach- Rosenberg. Nach ca. 2 km ging es fließend in die Runde, mit beginnender Zeitmessung. Für diesen Hauptteil, der Veranstaltung, kämpfte unser Hero, Ronald, um die WM- Krone, im Einzelstart und Ingo mit mir (Norman), im Zweier. War echt froh, dass wir uns nicht als Einzelstarter eingeschrieben hatten..
Ronald spulte wie ein schweizer Uhrwerk, seine Runden ab. Ein kurzer Besuch im Krankenwagen, gehörte natürlich wieder dazu- ne, ne, dann lieber einen Platten mehr... Ansonsten die 24h durchgefahren, nur etwas früher aufgehört, da Platz 3 nicht mehr erreichbar war- das nächste Mal!!!
Wir wechselten im 2h- Rhythmus und erhöhten in der Nacht die Fahrzeit, um dem Teamkollegen, eine etwas längere Pause zu gönnen. Das funktionierte gut und waren mit dem 18. Gesamtplatz ganz zufrieden. Bei einer Rundenzahl von 63, sind das für Jeden etwas mehr als 200 km.
Verpflegung u. Eventdurchführung war o.k., sodass man wieder mal hinfahren kann.

Grüsse
Norman