Ronald Schmidt wird Deutscher Meister!!!

Das 6. Team wird nach harten Kampf Klassensieger

Anne Subklew fährt  in ihrer Klasse auf Platz 3.

Unsere beiden 2er Team`s fahren ins Mittelfeld

 

Zum dritten mal waren Fahrer unseres Teams in Rotenburg am Start. Es sollte das erfolgreichste Wochenende seid bestehen des OWE werden. Auf Grund des großen Fahrer Aufgebots hatten wir uns entschlossen uns in der hiesigen Jugendherberge einzumieten. Ein Dank an Ingo Schramma der das perfekt organisiert hat. Ab Freitag Nachmittag trafen die Fahrer so nach und nach ein. Die Startunterlagen wurden abgeholt, nebenbei wurde auch gleich die veränderte Streckenführung besichtigt.

Unsere Fahrer und Teamaufstellung: 

Einzelstarter:  Anne Subklew und Ronald Schmidt

2er Team:     Guido Cabak - Marcus Sölter und Thomas Holbe - Gerald Bälkner

6er Team:     Andreas Scholz, Ingo Schramma, Ingo Dettenbach, Tobias Grüttner, Brendan Hanley und Sebasian Senz 

 Einen Bericht von  unseren Gastfahrer Gerald Bälkner findet Ihr weiter unten

Samstag früh ab 08:00 ging es für das große Fahrerfeld um die Deutsche Meisterschaft. Im Außenbereich lag die Temperatur den ganzen Tag im minus Bereich. Unsere Startfahrer hatten sich gut positioniert und waren gut dabei. Besonders unser 6er Team war mit Tobias Grüttner als Startfahrer sofort in Spitzenposition dabei. Nach kurzer Zeit wurde die Führung übernommen und mit taktischten Umstellungen im laufe des Tages Rundengewinne erzielt. Die beiden 2er Teams konnten sich im stark besetzen Feld behaupten und setzten sich im Mittelfeld fest. Als letztes gingen dann unsere Einzelstarter Anne Subklew und Ronald Schmidt ins Rennen. Für beide stand fest die Ergebnisse vom letzten Jahr müssen wiederholt oder verbessert werden! 

Der Veranstalter German Questteam um Eilert Bretting hat wieder ganze Arbeit geleistet, tolle Organisation und selbst Witterungsunbilden wurden wirksam bekämpft. So das die Gefahr eines Sturzes auf ein Minimum beschränkt wurde. So vergingen die Stunden das 6er Team hatte zwischenzeitlich ein Vorsprung von zwei Runden. Bei dem zweitplatzierten wurde kräftig am Horn gezogen und der Vorsprung wurde kleiner. Nun zum erfolgreichen Gegenschlag ausgeholt und der Sieg war unser. Die Zweierteams haben die Positionen im Mittelfeld behalten und beendeten so das Rennen. Erfolgreich waren auch die Einzelstarter, Runde um Runde wurde in den 12 Stunden gesammelt. So konnte Anne den 3. Platz vom Vorjahr verteidigen. Ronald wurde nach 2012 zum zweiten mal Deutscher 12 Stunden Indoormeister. Es war ein hartes Stück Arbeit, die OP Ende Januar, das Wetter, aber auch die kurvige 1,4 km lange  mit 36 Hm versehene Runde hatte es in sich. 

Ein gelungenes Event auch im kommenden Jahr sind wir gern wieder dabei.

Ein Dank an alle Sponsoren und Helfer

  

Im Namen der Fahrer

Ronald Schmidt

Bericht vom 2er Team Thomas Holbe und Gerald Bälkner

 

Irgendwann im November hat mich Thomas überredet bei der nächsten Ausgabe des 12-Stunden-Indoor-Rennens in Rotenburg an der Fulda mit ihm zusammen in einem 2er-Team als Gastfahrer für das Team Ostwest-Express an den Start zu gehen. 

Wir hatten zuvor ohnehin überlegt diesen Winter endlich mal wieder ein wenig mehr auf dem Rad und nicht nur auf dem Sofa zu sitzen. Insoweit erschien es mir als gute Idee die Veranstaltung in Februar als zusätzlichen Anreiz dafür zu sehen mit den Trainings-Bemühungen nicht gleich wieder Anfang Dezember nachzulassen. Thomas hat mit dem Team Ostwest-Express bereits in 2011 und 2012 an dem Event in der Göbels-Arena hoch über Rotenburg teilgenommen und mir zudem versichert, dass die ganze Sache unheimlich viel Spaß machen würde. Nun ja. Tatsächlich gelingt es uns dann über den Winter hinweg ein Mindestmaß an Fitness zu bewahren, indem wir immerhin 4 bis 5 Stunden die Woche auf dem Fahrrad, meist bei Schnee und Kälte und oft abends im Dunkeln mit Stirnlampe, unsere Runden drehen. Das erste Rennen der Saison kann somit kommen !  

Am 22. Februar ist es dann soweit. Nachmittags brechen Thomas und ich mit dem Auto auf nach Rotenburg. Gegen 16.30 Uhr kommen wir in der Göbels-Arena an, holen unsere Start-Unterlagen ab und haben Gelegenheit die Strecke kurz zu besichtigen. Ich kenne den Rundkurs nur aus den Videos über das Event die bei Youtube anzugucken sind. Ein bisschen Sorge macht mir die die kurze aber recht steile Schotter-Abfahrt gleich nach der Ausfahrt aus der Arena. Es hat geschneit und es sieht in dem Bereich ziemlich glatt aus. Der Rest der Strecke scheint dann ziemlich gut befahrbar zu sein, zumal dem Verlauten nach die zweite „Trail-Abfahrt“ aus dem letzten Jahr wohl vom Veranstalter witterungsbedingt gestrichen worden sein soll. Anschließend beziehen wir unser Quartier in der Jugendherberge unten in Rotenburg. Dort treffen wir dann abends auch den Rest des Teams. Guido und Marcus starten ebenfalls im 2er-Team und sind quasi unsere direkten Konkurrenten. Andreas (Scholli), die beiden Ingos, Tobias, sowie Sebastian und Brendan die später noch zu uns stoßen werden, wollen im 6er-Team um den Sieg fahren. Und dann sind da noch Anne und Ronald, die beide als Einzelfahrer an den Start gehen. Am nächsten Morgen geht es nach einem kurzen Frühstück mit dem Auto wieder hoch zur Göbels-Arena. Es hat die Nacht weitergeschneit und es ist mit -5° unangenehm kalt. Beim Ausladen der Räder stellt Thomas fest, dass wir die Startnummern in der Jugendherberge vergessen haben. Ein schlechtes Omen ? Also noch mal runter nach Rotenburg und die fehlenden Nummern geholt. Thomas ist aber rechtzeitig wieder da, so dass wir noch in Ruhe unsere Box in der Wechselzone beziehen und uns vorbereiten können. Wir haben sogar das Glück, dass die Box rechts neben uns frei geblieben ist, und wir uns somit ein bisschen weiter ausbreiten können. 

Kurz vor dem Start steigt dann die Anspannung. Pünktlich um 8.00 Uhr werden die Teams in den einzelnen Kategorien kurz nacheinander ins Rennen geschickt. Erst die 6er-, dann die 4er-, anschließend die 2er-Teams und zuletzt die Einzelstarter. Das 6er-Team macht gleich ordentlich Betrieb und liegt von Anfang an in Führung. In unserem Team macht Thomas den Startfahrer. Richtig Gedanken über die Taktik haben wir uns eigentlich nicht gemacht, Hauptsache ankommen heißt die Devise. Entsprechend wollen wir es langsam angehen lassen und dabei zunächst Stints um die 45 Minuten fahren. Nach den ersten Runden schaue ich mir die auf einer großen Videoleinwand regelmäßig aktualisierten Zwischenergebnisse an. Bei den 2er-Teams wird auch vom Start weg ordentlich Druck gemacht. Bereits bei der Vorbereitung vor dem Start haben meine vorsichtigen Blicke nach rechts und links oft meist jüngere, zumindest aber scheinbar wesentlich durchtrainiertere (sprich vor allem weniger gewichtige) Fahrer erkennen lassen. Entsprechend mache ich mir Gedanken ob meine Vorbereitung nicht doch zu wenig und die Advents- und Weihnachtszeit (und natürlich auch der Januar und der Februar) mal wieder zu kalorien- und fetthaltig war. 

Egal, nach 7 Runden machen wir den ersten Wechsel. Einer der Fahrer aus dem 6er-Team  der gerade nichts zu tun hat bringt mir im Laufschritt die Wäscheklammer die als Staffelstab fungiert und klemmt sie an meine Startnummer und los geht’s. Erst kurz über die Bühne und durch das Geschlängel in der Arena und dann raus ins Freie. Erste Erkenntnis beim Verlassen der warmen Halle: Es ist weiter arschkalt draußen ! Zweite Erkenntnis: Die von mir gefürchtete Schotterabfahrt ist schneefrei und gut runter zu fahren. Dann gehts das erste Mal in die Tiefgarage. Ebene 1, 2, 3 und 4 lassen sich locker fahren. Dann die lange Ausfahrt aus der Tiefgarage, am Anfang noch sanft ansteigend, zum Ende aber immer Steiler werdend, weiter zum höchsten und gleichzeitig Wendepunkt der Strecke. Es folgt eine längere Abfahrt runter in eine Senke mit einem nochmaligen Wendepunkt und dann noch eine knackige Rampe wieder hoch zum Eingang der Arena. Dort geht es durch die Lobby wieder in die Halle. Die ersten Runden laufen vergleichsweise gut, dass Rennfieber fängt an mich zu packen. Dann in der dritten oder vierten Runde der erste Dämpfer ! In der 2. Tiefgaragenebene rutscht mit in der ersten Rechtskurve auf dem glatten Beton das Rad weg und ich liege auf der Nase. Allerdings sollte ich nicht der einzige sein der in dieser Kurve stürzt. Im Verlaufe des Rennens hört man dort des Öfteren ein Scheppern sowie anschließend das laut gefluchte S-Wort.  

In den letzten beiden Runden meines ersten Stints merke ich dann langsam, dass 45 Minuten am Stück möglicherweise doch zu lang sind. Nach 9 Runden übergebe ich aber erst mal wieder an Thomas. Ein Blick auf die Videoleinwand bringt dann ein wenig Ernüchterung, wir sind 17. und damit letzter. Guido und Marcus haben sich auf dem 11. Platz eingereiht und sind somit einiges flotter unterwegs. Das 6er-Team liegt weiter in Führung und baut seinen Vorsprung auf die Nachfolgenden langsam weiter aus. Und auch Anne und Ronald sammeln in ihrem eigenen Rhythmus Runde um Runde. Über den „Team-Funk“, sprich die anderen Team-Mitglieder, mache ich Thomas den Vorschlag unsere Stints auf jeweils 5 Runden zu verkürzen. Überhaupt werde ich mit Thomas im Verlauf des Tages kaum mehr als ein Dutzend Worte austauschen können. Die Klammerübergabe wird meistens von den Team-Kollegen erledigt, hierfür an dieser Stelle übrigens vielen Dank, ansonsten wird sich unsere Kommunikation mehr und mehr darauf beschränken, dass wir dem anderen vom Rand der Strecke nur noch die Anzahl der Runden zurufen die im aktuellen Stint noch zu fahren sind. Nach dem nächsten Wechsel läuft mein zweiter Einsatz ebenfalls noch recht gut, die Rundenzeiten sind für meine Verhältnisse noch ganz ordentlich. Zum Ende meines dritten Stints werden dann erstmals die Beine langsam schwer. Das Rennen ist gerade mal 3 Stunden alt, und wir haben noch ¾ der Distanz vor uns ! Thomas und ich sind bei den 2er-Teams nach wie vor letzte, wir halten zwar noch Anschluss zu den 4 vor uns liegenden Teams, der Rest der 2er-Wertung einschließlich Guido und Marcus ist inzwischen aber weit enteilt. Nach den nächsten beiden Stints und somit gegen Mittag fange ich an mich schlapp zu fühlen. Mir kommt in den Kopf, dass ich das Rennen möglicherweise nicht zu Ende fahren kann, weil ich spätestens in 2 Stunden meine letzten Körner verschossen habe werde, und dann immer noch fast die Hälfte der Zeit abzureißen ist.Hier beginnt dann auch die Phase des Rennens wo ich mehr und mehr nur noch mit mir selbst beschäftigt bin. 5 Runden auf der Strecke, rein in die Wechselzone, Klammer abgeben, in der Box nur auf den Stuhl fallen, und versuchen wieder zu Puste zu kommen. Dabei kurz was essen und trinken. Dann nach 20 Minuten Pause wieder für den nächsten Stint fertig machen. Kommunikation mit den anderen Team-Mitgliedern findet so gut wie gar nicht mehr statt, ab und zu ein Schulterklopfen oder ein müdes Abklatschen und ein paar lahme Worte meinerseits. Mit Thomas tausche ich nach wie vor nur die Anzahl der noch zu fahrenden Runden aus („Noch Zwei“, „Noch Eine“). Immerhin kann ich auf dem Weg zur Verpflegung (es gibt bei mir abwechselnd Bananen und Tomatenstrudel, um zum Pasta-Essen zu gehen fehlt mir die Zeit und die Kraft) immer wieder kurz einen Blick auf die Zwischenstände werfen. Unser 6er-Team hat inzwischen 2 Runden Vorsprung, Guido und Marcus liegen bei den 2ern weiter auf dem 11. Platz. Anne und Ronald drehen auch weiter stoisch ihre Runden. Wir sind immer noch letzter. Aber hoppla, auf einmal sind wir auf dem 15. und kurz darauf sogar auf dem 14. Platz, immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer. Am Nachmittag irgendwann zwischen 14.00 und 15.00 Uhr will ich mal wieder zum Wechseln reinkommen. Draußen hat es inzwischen wieder angefangen zu schneien. Entsprechend tief und matschig ist nun der Streckenteil von kurz vor der Schotterabfahrt bis zur Tiefgarageneinfahrt. Und auch in die geflieste Lobby der Arena wird von draußen immer mehr Dreck und  Wasser reingetragen. Und so passiert es, dass mir bei der Einfahrt von der Lobby in die Halle auf einmal das Vorderrad wegrutscht und ich zum zweiten Mal auf der Nase liege. Hinter mir gibt es sofort einen kleinen Stau. Immerhin fängt keiner an zu meckern. Überhaupt läuft das ganze Rennen eigentlich ziemlich fair ab. Böse Drängeleien, gefährliches Überholen oder Gemaule weil man zu langsam unterwegs ist habe zumindest ich nicht erlebt. Wie dem auch sei, ich rappele mich auf, humpele in die Wechselzone und gebe die Klammer ab. Dann lasse ich mich in der Box wieder auf meinen Stuhl fallen. Alle Knochen tun mir weh und vor allem die linke Wade scheint durch den Sturz in Mitleidenschaft gezogen. Ich überlege nun ernsthaft aufzugeben, zumal sich hier nun die Gelegenheit ergibt, mit erhobenem Haupt (weil verletzt) aus der Sache rauszukommen.  

Nach der Einnahme von 2 Pellets aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein lässt der Schmerz in der Wade jedoch nach und so entschließe ich mich weiterzufahren. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt des Rennens sagt Guido dann auch irgendwann einmal zu mir, dass ich genauso aussehen würde wie er sich fühlt. Einerseits spiegelt dies zwar meine momentane Leidenssituation wieder, zeigt mir andererseits aber, dass andere auch ordentlich Federn lassen müssen. Durch meinen Sturz sind Thomas und ich wieder auf den 15. Platz zurückgefallen. Die beiden hinter uns liegenden Teams haben scheinbar aufgegeben, so dass wir eigentlich sogar wieder letzter sind. Immerhin kommen wir nun langsam in die Schlussphase des Rennens. Noch 4 Stunden, dann nur noch 3. Wir fahren inzwischen schon lange nur noch 4 Runden am Stück, für mehr reicht die Kraft einfach nicht aus. Für die letzten 2 Stunden habe ich mir aber noch 2 Power-Gels aufgehoben die nun zum Einsatz kommen. In Verbindung mit einem Becher Kaffee und der Aussicht das Rennen doch noch vernünftig zum Abschluss bringen zu können steigt die Stimmung bei mir wieder an. Auch die Kommunikationsrate geht wieder langsam nach oben, immerhin versuche ich Thomas vom Rand der Wechselzone aus bei seinen Durchfahrten durch die Halle ein bisschen anzufeuern. Gegen 19.10 Uhr bin ich mit meinem vorletzten Stint fertig. Thomas und ich sind immer noch auf dem 15., Guido und Marcus auf dem 11. Platz. Unser 6er-Team liegt immer noch vorne, aber ich habe gehört, dass der Vorsprung zum zweitplazierten 6er mittlerweile knapp geworden ist. Anne liegt in der Damen-Einzelfahrer-Wertung auf dem 3. Platz. Ronald führt in der Einzelfahrer-Handicap-Wertung.  

Kurz nach halb-acht kommt Thomas dann zum Wechseln rein, es sind noch 28 Minuten zu fahren. Ich habe mir ausgerechnet, dass das dann noch 5 Runden sind. Um eine nochmalige Wechselzeit einzusparen sage ich Thomas über den „Team-Funk“, dass ich das Rennen nun zu Ende fahre. Inzwischen ist es draußen auch dunkel geworden. Viele fahren mit Stirnlampe oder Stecklicht. Auch ich habe kurz überlegt meinen Schweinwerfer an den Lenker zu klemmen. Es geht aber auch ohne ganz gut, weil die Strecke eigentlich ausreichend beleuchtet ist. Die ersten 4 Runden meines letzten Stints laufen nun wieder einigermaßen flüssig. Ich versuche in der Tiefgarage letzte Kraft zu sparen um dann noch einmal bei der Ausfahrt sowie der Schlussrampe zur Lobby hochdrücken zu können. In der Halle ist jetzt auch bei jeder Durchfahrt ordentlich Stimmung. Die Fahrer die schon fertig sind feuern jeden kräftig an, so dass noch mal weitere Kräfte frei werden. Dann die vermeintlich letzte Runde. Bei der Hallen-Durchfahrt höre ich aber, dass noch 7 Minuten Zeit sind. So muss ich auch noch eine 6. Runde fahren. Noch einmal die Schotter-Abfahrt runter schlittern, durch die Tiefgarage schlängeln, dann im Wiegetritt die Ausfahrt bis zum Wendepunkt hoch, noch mal runter ins „Loch“ und ein letztes Mal die Rampe zur Lobby hochwürgen. In der Lobby zeigt man uns Fahrern dann schon an das wir langsamer werden sollen, das Rennen ist zu Ende !  

Alle Fahrer die zuletzt noch auf der Strecke waren rollen im Geschlängel in der Halle zusammen. Vor mir kann ich Tobias sehen der den Vorsprung des 6er-Teams ins Ziel gebracht hat. Kurz hinter mir rollen dann auch Guido, Anne und Ronald in die Halle. Am Ende hat sich der Einsatz in den letzten Runden für Thomas und mich doch noch gelohnt. Wir haben es quasi in der allerletzten gewerteten Runde tatsächlich noch geschafft in der 2er-wertung einen Platz gutzumachen und werden 14.  Drei Plätze vor uns sind Guido und Marcus auf dem 11. Platz. Und 3 große Pokale gibt es für das Team auch, und zwar für den 3. Platz von Anne in der Damen-Einzelwertung, Ronalds 1. Platz in der Handicap-Einzelwertung  und natürlich den 1. Platz in der 6er-Team-Wertung.  

Nach der Siegerehrung fahren wir wieder runter nach Rotenburg zur Jugendherberge, die verschlammten Klamotten loswerden, duschen und dann noch das eine oder andere Bier  trinken. Ich halte mich dann an meinem Köstritzer fest und bin eigentlich nur noch müde und kaputt, aber doch zufrieden die 12 Stunden durchgehalten zu haben. Die Leute vom Team  schmieden schon wieder Pläne für das nächste Event wo alle zusammenkommen wollen. Ich bin dann gerne wieder mit dabei … 

Gerald Bälkner