Vorab möchte ich mich bei meinem Arbeitgeber, der Sartorius AG in Göttingen bedanken. Dieser hat wie im letzten Jahr für Radsport begeisterte Kollegen das Startgeld sowie einen Trikotsatz gesponsert.

Ein Lob möchte ich noch aussprechen für die erstklassige Organisation und ein Dank an die vielen Helfer an der Strecke.

So nun zu meinem Bericht: Am 27.04.14 bin ich mit Ingo nach Göttingen gefahren. Nach der Ankunft auf dem Schützenplatz habe ich gleich mein Rad ausgeladen und hab mich noch mit meinen Arbeitskollegen für ein Gruppenfoto getroffen. Dann ging es auch gleich in die Startaufstellung. Ich bin dieses Jahr weit vorne aus Block C gestartet.

 

Nach dem Vorstart am Schützenplatz ging es durch Göttingen bis zum Rosdorferkreisel, hier erfolgte der fliegende Start. In hohem Tempo ging es an Rosdorf vorbei nach Obernjesa, hier sah ich leider auch schon den ersten größeren Sturz. Am erste Anstieg nach Deiderode zog sich das Feld dann schon sichtlich auseinander. Ich hatte meinen Rhythmus gefunden und kam die weiteren Anstiege nach Jühnde gut hinauf. Richtung Meensen hatte ich dann leider nicht die richtige Gruppe gefunden und musste ein Stück allein im Wind kämpfen. In Meensen kam dann eine Rechtskurve und gleich dahinter der berüchtigte 12% Anstieg. Der richtige Gang war eingelegt und so konnte ich   einige Fahrer an dem kurzen Anstieg überholen. Nun fing es auch irgendwann an leicht zu regnen.

Weiter ging es, auf regennasser Straße, in schneller Abfahrt, mit einem kurzen Gegenanstieg in Wiershausen, nach Hannoversch Münden. Entlang der Weser führte die Rute weiter nach Hemeln. Es folgte der ca. 6km lange Anstieg durch den Bramwald. Meine Beine wahren gut und ich konnte wieder etliche Fahrer überholen. Hier hörte ich es hinter mir röcheln, ein älterer Fahrer mit 76 Jahre überholte mich und noch einige vor mir. Da sieht man wie lange wir unseren schönen Sport noch ausüben können. Nach der Verpflegungsstelle, welche ich wieder links liegen ließ, führte der Weg wieder über zugige Höhen nach Dransfeld. Trotz des schlechten Wetters standen wieder viele Menschen an der Auffahrt zum „Hohen Hagen“ und feuerten uns Fahrer kräftig an.

Auf der Abfahrt Richtung Jühnde sah ich einen Fahrer der nach einem Sturz sein Rad aus dem Straßengraben zog. Über Jühnde in Richtung Rosdorf fuhr ich in einigen Gruppen in unterschiedlicher stärke. Kurz vor Rosdorf bin ich mit 2 weiteren Fahrer, unter ständigen Führungswechsel, bis kurz vor der Bürgerstraße gefahren. In der Bürgerstraße setzte ich noch einmal zum Zielsprint an.

Geschafft nach 3:03:08 Stunden und 100km mit ca. 1200hm hatte ich das Ziel erreicht. 15 min schneller als 2013. Erreicht habe ich in der AK Wertung Platz 348, in der Gesamtwertung Platz 910.

Im Ziel wartete ich noch auf Ingo, der die 100km gegen die Rennräder auf dem MTB bestritt. Nach einem „Bleifrei Weizen“ und einer Portion Nudeln ging es dann wieder nach Hause. Es war wieder ein schönes Rennen mit Wiederholungsgefahr.

Maik