Rennberichte

Erstmals Schnee beim Kyffhäuser Berglauf und Rückenwind am Flugplatz, das waren 2 Premieren, die wir heute hier hatten, aber trotz der winterlichen Bedingungen, war die Teilnahmen wie immer groß…. Es kann ja nicht immer warm und sonnig sein. Erst kurz vor dem Start der 42 km

– Runde stiegen wir aus dem warmen Auto aus, wohin wir uns nach der Anmeldung und den Starvorbereitungen nochmal zurückgezogen hatten und bei brummender Standheizung dem Schneetreiben zusahen und uns die meist gestellte Frage in den Sinn kam: Warum???           Egal… raus und los, besser kurz noch hin und hergefahren, als frierend am Start stehen, dann aufgestellt und Norman kam im letzten Moment noch dazu: also Norman, Marko und ich ( Ingo ) starteten für unser Team und Michael Fedke als jahrelanger Anwärter verstärkte uns.   Die ersten 10 km Straße fuhren wir bei Schneetreiben, jedoch erhöhte sich unsereBetriebstemperatur nur sehr langsam. Kurze Manöver, um zu schnelleren Gruppen aufzuschließen schienen gewagt, und ich merkte, daß ich es ruhiger angehen lassen mußte und nahm Tempo raus. Von der Straße weg in dem lang gezogenen Anstieg im Wald kam ich dann in meinen Rhythmus, Schneeflocken und Wind wurden weniger und es wurde mir warm, fühlte mich auch immer besser. Oben angekommen konnten wir uns in der der Straßenüberquerung folgenden Abfahrt etwas erholen und dann den langen Schlängelweg weiterfahren, der sehr schlammig war aber nicht zu sehr aufgeweicht, so daß es sich doch noch gut fahren ließ. Und es ging weiter durch den Kyffhäuser Wald, sogar die Sonne brach ab und zu mal durch die Wolkendecke, was irgendwie zusätzlichen Schub brachte und die Strecke wurde im letzten Drittel ab Schwanenteich auch merklich besser, dann runter nach Udersleben, Verpflegungsmöglichkeit und kurzer steiler Anstieg zum Flugplatz, wie gesagt als wir oben ankamen hatten wir diesmal Rückenwind, Klasse! Also erhöhte sich nochmal das Tempo und ich verwickelte mich in einen Zweikampf bis zum Ziel, den ich leider knapp verlor. Unsere Mitstreiter warteten schon im Ziel, Marko knapp am Treppchen vorbei, Michael Gesamt Platz 24, Klasse und Norman und ich im Mittelfeld, aber deutlich unter 2 Std. geblieben. Damit hatte ich mein Ziel erreicht und war zufrieden mit meiner Leistung, das können meine 3 Mitstreiter auch sein. Damit beende ich den Bericht, denn Heiko ist grad auf ein Bier gekommen. Bis demnächst!

Gruß Ingo